Rucolasalat mit Radieschen und Tomaten

Rucolasalat mit Radieschen und Tomaten

Heute habe ich ein Rezept für euch, dass ich besonders gern esse. Rucolasalat habe ich schon immer geliebt und mit frischem Saisongemüse ist er einfach unschlagbar. Insofern war ich davon überzeugt, dass auch meine Familie ihn lieben wird. Die Reaktionen beim Probieren waren jedoch sehr verhalten. Sogar meine Tochter die sonst niemals an einem guten Salätchen vorbei kommt, verweigerte den Verzehr. Offensichtlich ist Rucola nicht jedermanns Sache. Wenn ihr ihn jedoch mögt, solltet ihr dieses Rezept unbedingt ausprobieren.

Am Rucolasalat scheiden sich die Geister

Achtet darauf, dass ihr ganz frischen Salat mit möglichst kleinen und knackigen Blättern bekommt. Diese sind recht mild, weil sie weniger Senföl enthalten. Bereitet den Salat außerdem möglichst rasch zu, denn schon nach zwei Tagen werden die Blätter welk. Wenn ihr euch daran haltet, werdet ihr mit dem wunderbar nussig scharfen Geschmack belohnt, den diese Salatsorte ausmacht.

Bei uns heißt sie übrigens Senfrauke und es gibt sie in Mitteleuropa schon sehr lange. Wegen des scharfen Geschmacks war sie aber nie sonderlich beliebt. Irgendwann geriet die Rauke dann in Vergessenheit. Erst am Ende des 20. Jahrhunderts erlebte sie ihre Renaissance. Die Italiener brachten sie unter dem schicken Namen Rucola wieder zu uns und inzwischen erfreut sich das Gemüse großer Beliebtheit. Besonders in mediterranen Gerichten wird es gern als Würzkraut genutzt und verleiht z.B Pizza, Nudelgerichten, Pesto, Suppen oder Risotto eine besondere Note.

Ich mag meinen Rucola allerdings immer noch am liebsten als Salat. Für den habe ich diesmal noch Gurke, Tomaten und frische Radieschen verwendet. Das harmoniert alles sehr schön und ich bekomme, wie bei Salaten üblich, eine Vielzahl gesunder Vitamine und Nährstoffe. Dazu gab es ein ganz einfaches Dressing aus Olivenöl, Zitronensaft, Senf und etwas Agavendicksaft. Den habe ich ganz bewusst verwendet da die leichte Süße noch etwas von der Schärfe nimmt.

Was benötigt Ihr für dieses Rezept?

Für diesen bunten Sommersalat benötigt ihr keine besonderen Küchengeräte. Wie immer habe ich für das Dressing meinen kleinen Milchaufschäumer verwendet. Das ist einfach bequemer als mit einem Schneebesen im Glas herumzustochern. Den kleinen Helfer bekommt ihr im lokalen Handel oder aber auch online. Einen Link dazu habe ich euch in die Empfehlungen gepackt.

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Zeitaufwand und Rezeptinfos

Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Zubereitungszeit: 20 Minuten
Arbeitszeit: 30 Minuten
Ernährung :Rohkost, Vegane Küche
Gericht :Salate
Schwierigkeit :einfach
Kosten :bis 5 €
Zeitaufwand :schnell zubereitet
Eigenschaften :fettarm, glutenfrei, kalorienarm, laktosefrei, sojafrei

Unser Video zum Rezept

Intro: "Heartwarming"
Artist: Kevin Mac Leod, www.incompetech.com
Quelle: Kevin Mac Leod
Lizenz: Creative Commons: By Attribution 4.0

Zutaten

Für den Salat:

  • 1 Salatgurke
  • 1 Bund Radieschen
  • 125 g Rucola
  • 250 g Cherrytomaten
  • Sonnenblumenkerne, zum bestreuen

Für das Dressing:

  • 4 EL Olivenöl
  • 3 EL frischer Zitronensaft
  • 1 TL Senf
  • Agavendicksaft, nach Geschmack
  • Salz und Pfeffer, nach Geschmack

Portionen: 2Personen

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So wird´s gemacht

  • Zuerst die Dressingzutaten mischen und beiseite stellen. Ich verwende zum Mixen gerne meinen kleinen Milchaufschäumer. Es geht aber auch mit einem Schneebesen oder einfach mit einer Gabel.
  • Den Rucola waschen, gut abtropfen lassen und in eine Salatschüssel geben. Wenn du eine Salatschleuder hast, verwende diese.
  • Salatgurke, Radieschen und Cherrytomaten waschen. Salatgurke in halbe Scheiben schneiden, Radieschen in Scheiben und die Kirschtomaten halbieren.
  • Den Salat gut durchmischen und portionsweise auf Tellern anrichten.
  • Dressing drüber geben und ein paar Sonnenblumenkerne drüber streuen.
  • Wir wünschen einen guten Appetit!

Tipps und Tricks

Kauft den Rucola ganz frisch. Er muss grün und knackig sein und am besten noch möglichst kleine Blätter haben. Dann ist er in der Regel auch nicht bitter. Den frischesten Salat bekommt ihr meist auf dem Wochenmarkt.
Verbraucht ihn auch direkt, denn schon nach 2 Tagen sind die Blätter welk.
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