Hafer – Unerwartete Hilfe

Hafer

Ich mache gerade eine sehr interessante Erfahrung, von der ich euch unbedingt berichten möchte.

Ich schlage mich seit Monaten mit einer Allergie herum. Es soll sich, laut Hautarzt, dabei um eine so genannte „Urticaria factitia“ handeln. Der auslösende Reiz ist das Einwirken von Schwerkraft auf die Haut (Reibung, Kratzen, Scheuern usw.). Die Ursache konnte bei mir bisher nicht gefunden werden und so plagte ich mich täglich mit höllisch juckende Pickelchen die unvermittelt und an den verschiedensten Stellen meines Körpers auftauchten, herum. Ich bekam natürlich ein Allergiemittel, dass glücklicherweise für Linderung sorgte. Allerdings vertrage ich dieses Mittel nicht gut und es hat auch einige Nebenwirkungen wie starke Müdigkeit, Sodbrennen, Schwindel oder Benommenheit. Also kann ich dieses Mittel immer nur Abends nehmen. Da ich keine Lösung für dieses Problem hatte, habe ich es auch erst einmal abgehakt und mich in mein Schicksal gefügt.

Das änderte sich vor ca. 2 Wochen, als ich wegen eines Artikels nach natürlichen Stoffen gesucht habe, die den Körper dabei unterstützen Schwermetalle wie Blei oder Cadmium, die wir u.a. auch mit der Nahrung zu uns nehmen, wieder aus dem Körper heraus zu bekommen bzw. gar nicht erst hinein zu lassen. Dabei stieß ich auf folgenden Artikel in dem davon berichtet wird, dass Forscher der Universität Moskau herausgefunden haben, dass Hafer besonders viele Stoffe enthält, die Schwermetalle wie Blei,Cadmium oder Chrom binden und aus dem Körper transportieren. Dieses wird in einem Bericht der „Bild der Wissenschaft“ ausführlicher erläutert und bestätigt. Eigentlich hatte ich damit meine Info bekommen, aber dann las ich auch, dass Bäder mit Haferstroh sehr gut bei juckenden Hauterkrankungen wirken. Da hatte ich bei meiner Recherche etwas gefunden, was mir vielleicht auch meiner Allergie helfen könnte.

Da mit außerdem bekannt ist dass Vegetarier/Veganer oft höhere Cadmiumkonzentrationen im Blut haben und ich ebenfalls weiß, dass Schwermetalle Allergien auslösen können, beschloss ich auszuprobieren, ob Hafer bei mir positive Wirkungen haben würde.

Am nächsten Tag bin ich gleich in die Stadt gefahren und habe mir Hafer und Haferstrohtee (Hafertee grün) gekauft. Von dem Hafer mahle ich mir jeden Morgen 100 Gramm im Mixer  und mische ihn mit warmen Wasser. Damit ersetze ich mein bisheriges Frühstück. Dazu trinke ich eine Tasse Haferstrohtee. Für meine Meine Haut habe ich mir einen starken Haferstrohsud gebrüht und nach dem Abkühlen in eine Sprühflasche gefüllt. Damit pflege ich meine Haut, insbesondere dann wenn  juckende Hautreizungen erscheinen.

Zu meiner großen Überraschung brauchte ich vor 3 Tagen die letzte Allergietablette. Die Allergie ist im Moment nicht akut und ich fühle mich im wahrsten Sinne des Wortes wieder wohl in meiner Haut. Ich führe das auf den Hafer zurück, da dies die einzige Veränderung in meiner Ernährung ist. Natürlich kann ich das nicht wissenschaftlich belegen, dazu hätte ich wohl einen Arzt mit einbeziehen müssen, aber für mich liegt die Vermutung nahe, dass der Hafer möglicherweise die Ursache für meine Allergie beseitigt haben könnte.

Wenn ihr ähnliche Beschwerden habt, kann ein Versuch mit Hafer und Haferstrohtee sicher nicht schaden, denn Hafer werden viele positive Eigenschaften zugeschrieben. Vielleicht hilft euch das ja auch. Falls ihr ähnliche Erfahrungen wie ich macht oder gemacht habt, lasst es mich wissen. Bitte lasst aber nicht einfach eure Allergiemedikamente weg und quält euch nicht wenn es wieder heftig juckt. Bei mir war es so, dass ich immer öfter vergessen habe sie zu nehmen, weil ich keine Beschwerden hatte.

 

20 Antworten

  1. Steffi sagt:

    Hallo meine Liebe,

    es gibt auch andere natürliche Dinge die Schwermetalle und noch andere schädliche Substanzen binden.

    Wenn du Interesse hast, dann kann ich dir ja mal ein paar Informationen zusenden.

    Bis bald.

    Steffi

  2. Niki sagt:

    Hallo,
    eine Idee, falls das Dir nicht sowieso schon bekannt ist, wäre der Zusammenhang zwischen Allergie und „Übersäurerung“. Also bei Genuß von z.B. Getreideprodukten oder sog. „gesunden“ Süßungsmitteln wie z.B. Rohrzucker, Ahorn- oder Agavensirup wäre da vielleicht eine Option, ggf. durch Weglassen etwas zu bewirken.
    Gruß
    Niki

    • Nicole sagt:

      Hallo Niki,
      vielen Dank für Deinen Tipp. Das mit der Übersäuerung kann natürlich auch eine Ursache für eine Allergie sein. Vielleicht hilft dieser Tipp ja allen, die mit Hafer nicht so einen großen Erfolg haben wie ich.
      Liebe Grüße
      Nicole

  3. Rolf Breier sagt:

    Hallo,

    Habe grade zufällig dein artikel gelesen.
    Ja ich denke du hast recht, der Hafer auch wenn ich niergends wissenschaftliche bestätigungnen finden konnte ist eindeutig eine Hilfe bei Allergien.
    Ware geplagt jahrelang von einer Birkenpollen allergie, durch was auch immer ausgelöst.
    Dabei dachte ich mir ich versuchs mich mit der Birke zu versöhnen und habe lang bei einer meditiert.
    Dort bekam ich die Vision von Hafer und da ich eh haferschleim aus meiner Kindeheit kenne habe ich begonnen regelmäsig Hafer zu Kosumieren, mit dem ergebnis das ich frei von jeglichen Allergien bin.
    Wiegesagt keine analytische wissenschaft sonder gefühlte eigene erfahrung und freut mich das jemand auch diese erfahrung gemacht hat mit dem Hafer.
    Wünsch dir noch alles gute.

    Grüsse Rolf

    • Nicole sagt:

      Hallo Rolf,

      vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Ich finde es auch immer schön, wenn so einfache und natürliche Dinge, wie z. B. Hafer, bei wirklich ernsthaften Problemen helfen können. Bis jetzt bin ich auch immer noch allergiefrei. 🙂

      Liebe Grüße
      Nicole

  4. Rebecca sagt:

    Hallo Nicole.

    Vielen Dank für den hier eingestellten Artikel.
    Ich habe vor ein paar Wochen sehr ähnliche Dinge wie Du durchlebt.
    Eine Allergie, die aus dem nichts kam und ich konnte mir auch keinen Reim daraus machen, worauf, bis heute.
    Jedenfalls fing es damit an, dass ich nachts wach wurde und am ganzen Körper bis zur Kopfhaut jeweils sehr verstreut einen-drei kleine juckende Pickelchen/Pünktchen (wie Mikro-Mücken“stiche“)vorfand, die unerträglich juckten. Nach Einwurf einer Allergietablette (und der undendlich erscheinenden ca. halbstündigen Wartezeit auf die Wirkung) war alles weg. Diese „Schübe“, die auch ohne Allergietablette (Cetirizin)nicht weg gingen, erlebte ich ca. 4 Wochen lang und das immer im Abstand von ca. 3-4 Tagen. Sehr ätzend. Auffällig war, dass es die kleinen Punkte immer an denselben Stellen kamen, wenn auch in weitem Abstand über den Körper verstreut – von den Waden bis zum Nacken.
    Jedenfalls: Tausend Dank für Deinen Tip mit dem Hafer!!
    Ich habe mir, nachdem ich ihn gelesen habe, den grünen Haferstrohtee gekauft und täglich mindestens eine Tasse getrunken. Zusätzlich aß ich so oft wie möglich am Tag Haferflocken und stellte meinen täglichen Soja/Reisdrink-Bedarf komplett auf Haferdrink um.
    Nach 4 Wochen war der Spuk dann vorbei und seither bin ich beschwerdefrei. Ich weiß nicht, was das für eine Allergie war und ob es tatsächlich der Hafer war, der geholfen hat. Aber Hauptsache, sie ist weg. 🙂

    *D*A*N*K*E*! 🙂

    Herzliche Grüße!

    • Nicole sagt:

      Hallo Rebecca,
      das freut mich aber, dass dir der Hafer so viel bringt! 🙂 Ich finde das ganz toll und ich hoffe, dir geht es weiterhin so gut.
      Liebe Grüße
      Nicole

  5. Elisa sagt:

    Ihr Lieben !

    Frohe Weihnachten und alles Alles Gute für 2013 !!

    …mh, sehr lecker….

  6. Pia sagt:

    Hallo Nicole,

    falls Du noch mehr Infos (von Steffi)bekommen hast über Schadstoff-bindende Methoden oder Stoffe würde ich mich darüber sehr freuen. Hoffe, es ist nicht zu spät jetzt 1 Jahr nachdem ihr das Thema hattet?

    Den grünen Hafertee habe ich gleich nach dem Lesen Deiner Erfahrung gekauft und heute damit begonnen (schmeckt sher gut – sogar ohne Süßung). Und für die „Kaffee-Sahne“ werde ich nun auch zum Hafer zurückkehren (ist eh einfacher und preiswerter als Mandeln).

    Danke für Deine schöne Seite hier und mach bitte weiter so!

    LG,
    Pia

    • Nicole sagt:

      Hallo Pia,
      vielen Dank für dein Lob! 🙂
      Steffi hat mir Informationsmaterial zukommen lassen. Falls ich es noch finde schicke ich es dir per Email.
      Der Hafertee schmeckt wirklich gut. Mittlerweile süße ich ihn auch nicht mehr.
      Liebe Grüße
      Nicole

  7. Susanne sagt:

    Das ist eine ganz tolle Entdeckung mit dem Hafer, vielen Dank dafür! 🙂

    Außerdem enthält Hafer als Korn oder Flocken 80mg Calcium pro 100g, was für Veganer besonders wichtig ist, da wir ja alle Milchprodukte weglassen. Für Frauen ist die regelmäßige Calciumaufnahme zudem besonders wichtig um einer Osteoporose vorzubeugen.

    Herzliche Grüße
    Susanne

    • Nicole sagt:

      Hallo Susanne,
      vielen Dank für die Zusatzinformationen. Bist du sicher, dass in Haferflocken genauso viel Calcium, wie im ganzen Korn ist? Ich finde immer nur geringere Mengenangaben.
      Liebe Grüße
      Nicole

      • Susanne sagt:

        Hallo Nicole,

        das kann sich eigentlich nur auf Vollkornhaferflocken beziehen, weil die ja letztendlich einfach aus gequetschtem Hafer bestehen.

        Inzwischen gehe ich mit dem Thema Calcium aber sehr viel entspannter um, da ich unter dem Thema „die Milchlüge“ gelesen habe, dass es sowieso nicht stimmt, dass Milchprodukte für den Menschen verwertbares Calcium enthalten.
        Bestenfalls hat das Kalb etwas vom Calcium in der Kuhmilch. Und da es so ist, dass nicht die halbe Menschheit unter Osteoporose leidet, gehe ich davon aus, dass wir unseren Calciumbedarf schon immer aus anderen Quellen gedeckt haben als aus der Milch. 🙂

        Lieben Gruß
        Susanne 🙂

  8. Tobias Müller sagt:

    Hallo Nicole

    Spannend wäre, zweieinhalb Jahre danach, ob die Wirkung angehalten hat und du die Medikamente permanent absetzen konntest.

    Vielen Dank für die Antwort

    Liebe Grüsse
    Tobi

    • Nicole sagt:

      Hallo Tobias,
      wo du gerade die Frage stellst, fällt mir auf, dass ich schon lange nicht mehr an meine Allergie gedacht habe! Ein gutes Zeichen! 🙂
      Übern Daumen würde ich sagen momentan komme ich mit 1 – 2 Tabletten im Monat aus (am Anfang nach ärztlicher Anweisung 3 am Tag, nach 3 Wochen täglich 1 Tablette). Ganz absetzen konnte ich sie leider bis jetzt doch noch nicht.
      Liebe Grüße
      Nicole

  9. Felix sagt:

    Guter Tipp!

    Jedoch bitte beachten: Grüner Hafer ist etwas anderes als Haferstroh (gänzlich anderer Erntezeitpunkt und entsprechend andere Inhaltsstoffe, andere Implikationen und andere Anwendungsformen) –> kurz gefasst: Grünen Hafer als Tee trinken und Haferstroh ins Badewasser

  10. Peggy sagt:

    Zu Hafer kann ich generell sagen, dass es einen hohen Anteil an Omega 3 Fettsäuren enthält und Biotin, Kieselsäue und viele andere gute Stoffe .Alles Stoffe, die sich positiv insbesondere auch auf die Haut auswirken. Meine Haut hat oft gejuckt, weil sie sehr trocken war. Ich esse deshalb gern Hafer, weil die Haut dadurch besser und weicher wird. Allerdings sollte man im optimalen Fall, sich seinen Vollkornhafer selber malen. Nur der Nackthafer ist ungeschält, denn in der Rinde sind die ganzen guten Vitamine, Mineralien etc. am meisten vorhanden. Ich weiche den Hafer mind. eine halbe Stunde vorher in Wasser ein und koche ihn dann nur ein paar Sekunden unter Rühren auf. Dann lasse ich ihn noch ein paar Minuten stehen und geb eine Prise Salz dazu, evt Obst, Nüsse oder was immer ich für meinen Haferbrei gerade mag. Schlagsahne habe ich früher verwendet. Das geht auch. Jetzt nehme ich statt Sahne Hafermilch ohne Zusatzstoffe und manchmal auch nur statt Obst ein wenig Salz dazu. Mit diesem frisch angesetzten Haferbrei füllt man den Körper optimal mit besten Nährstoffen auf. Vor allem macht dieser Brei auch richtig fit. Man fühlt sich wesentlich energiegeladener als nach einem Brotfrühstück. Auch die gekauften Hafermüslis kommen da lange nicht mit, weil die ultralange erhitzt wurden. Da ist dann auch kaum noch was an Nährstoffen im Müsli enthalten. Notfalls kann man den Hafer abends vorher auch schon einweichen, wenn man morgens die Zeit nicht haben sollte. Aber Hafer ist mit Sicherheit ein einheimisches Superfood.

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