Vegane Paprika Mortadella aus Seitan

Vegane Paprika Mortadella aus Seitan

Auch Menschen die sich vegan ernähren, möchten nicht darauf verzichten, sich etwas Leckeres auf ihr Brot zu machen. Zum einen gibt es da natürlich viele wohlschmeckende vegane Aufstriche, die man kaufen oder selbst herstellen kann. Wie die Kühlregale im Handel zeigen, ist aber auch der Bedarf an veganem Wurstersatz recht groß. Deshalb haben wir heute ein Rezept für eine vegane Paprika Mortadella aus Seitan.

Wenn ihr Tofu nicht mögt nehmt Mortadella aus Seitan

Seitan hat bei der Herstellung von Vurst den Vorteil, dass er nicht so faserig ist, wie z.B. texturiertes Soja. Außerdem fehlt der sehr eigene Geschmack von Soja, so dass man es bei der Würze nicht zu sehr übertreiben muss. Bei uns kommt diese vegane Paprikamortadella auf jeden Fall immer wieder sehr gut an. Probiert sie einfach mal aus.


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Zeitaufwand und Rezeptinfos

Vorbereitungszeit: 30 Minuten
Zubereitungszeit: 1 Stunde
Arbeitszeit: 1 Stunde 30 Minuten
Ernährung :Vegane Küche
Gericht :Aufschnitt & Aufstriche, Fleischersatz
Schwierigkeit :einfach
Kosten :bis 5 €
Zeitaufwand :zeitaufwändig
Eigenschaften :laktosefrei, sojafrei

Unser Video zum Rezept

Die Im Video verwendete Musik ist von Kevin Mac Leod Intro: Heartwarming Titel: Style Funk Lizenz: Royalty free music Website: www.incompetech.com

Zutaten

  • 200 gr Glutenmehl
  • 4 EL Edelhefeflocken
  • 2 EL Vegane Brühe
  • 1 EL Knoblauchgranulat
  • 1 Paprika
  • 1 Zwiebel, klein
  • 1 EL Mehl
  • 250 ml Wasser
  • 30 ml Öl, neutral

Portionen:4Personen

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So wird´s gemacht

  • Zuerst müsst ihr die Paprika und die Zwiebeln würfeln. Über die gewürfelten Zutaten gebt ihr dann das Mehl und rührt dieses ein. Das Mehl bindet die Flüssigkeit. Nun gebt ihr das Glutenmehl hinzu und rührt dieses gut unter. Jetzt könnt ihr die Gewürze unterrühren.
  • Bitte die Reihenfolge einhalten, sonst ist eure Mortadella ungleichmäßig gewürzt!
    In diese Mischung macht ihr eine kleine Mulde. In diese Mulde gebt ihr Wasser und Öl und mischt das richtig durch. Damit es sich schöner mischt, könnt ihr erst einmal die halbe Menge Wasser hinzugeben. Die ist jedoch nicht zwingend notwendig. Den fertigen Mortadellateig müsst ihr nun erst in Backpapier und dann in Alufolie einrollen. Ich benutze hier das zusätzliche Backpapier, weil es wirklich viel Teig ist und mir die Alufolie schon oft beim Einwickeln gerissen ist.
  • Jetzt müsst ihr diese Rolle nur noch 1 Stunde dämpfen. Danach den Topf ausmachen und kalt werden lassen. Wer hitzebeständige Finger hat und dicke Scheiben möchte, kann die Mortadella auch sofort schneiden! 😉

Tipps und Tricks

Achtet bitte darauf, dass ihr das Mehl in kleinen Portionen in die gewürfelten Zutaten einrührt, denn sonst verklumpt es. Wenn ihr keinen Dämpfer habt, macht das nichts. Einfach die fertige Masse in einen hitzebeständigen Gefrierbeutel geben, mit einem Clip fest verschließen und in kochendem Wasser garen. Sieht zwar nicht so schön rund aus, schmeckt aber trotzdem sehr lecker. Ein Teelöffel Guarkernmehl macht die Mortadella etwas zarter.
Aktuell gibt es verschiedene Forschungen, die Aluminium als Erreger einer Reihe von Krankheiten verdächtigen. Wer deshalb Alternativen zur Alufolie verwenden möchte, dem raten wir, beispielsweise, zu Bioprodukten.
Ihr könnt anstatt der Alufolie auch Frischhaltefolie verwenden. Achtet dabei darauf dass sie frei von Weichmachern und hitzebeständig ist.
Eine weitere tolle Idee kommt von birgit. Sie macht ihren Seitan in Sturzgläsern und einem Schnellkochtopf, Mehr dazu findet ihr in ihrem Kommentar vom 12.12.2012 unter diesem Rezept. Danke für diesen Tipp.
Habt ihr dieses Rezept schon ausprobiert?Markiert uns @mehralsrohkost oder tagged #mehralsrohkost

69 Antworten

  1. Hotte sagt:

    Hallo Leute,

    erst einmal vielen Dank für die Rezepte, die sogar ich problemlos nachkochen kann (habe keine Ahnung vom Kochen), weil fast immer ein Video dabei ist. Ich bin kein Veganer oder Vegetarier und werde mit Sicherheit auch in Zukunft nicht auf mein Steak verzichten, aber ich habe bei euch schon viele Sachen entdeckt die ich in meinen Speiseplan aufgenommen habe. Dadurch esse ich Fleisch jetzt nur noch wenn ich wirklich Lust drauf habe und dann gehe ich zum Bio-Metzger. Vor allem finde ich Klasse, dass ihr nicht auf Leuten rumhackt die auch Fleisch essen. Auf den meisten Veganerseiten wird man leider gleich beschimpft wenn man sich als überzeugter „Allesesser“ outet und das hat mich bisher abgeschreckt vegane Rezepte zu versuchen. Das ist jetzt anders. Ich habe übrigens euer veganes Zwiebelmett etwas erweitert (richtige Zwiebelwürfelchen und Petersilie rein) und hab es meinen Leuten im Brötchen serviert. Keiner hat gemerkt dass es vegan ist. Das zeigt doch dass es in ganz vielen Bereichen auch ohne Fleisch ginge, wenn das Wissen da wäre. Macht einfach weiter so!

    Hotte

    • Nicole sagt:

      Hallo Hotte,

      ich freue mich, dass dir meine Rezeptvideos gefallen und du sie nachkochst. Was ich aber besonders schön finde, du tauscht dein Fleisch teilweise gegen meine veganen Rezepte aus, weil sie dir schmecken. 🙂

      Liebe Grüße
      Nicole

  2. Lady sagt:

    Hallöchen,

    wo kaufst du denn dein Glutenmehl? Ich hab meins von vegan-wonderland. Hast du das schon mal probiert? Hab das Gefühl dass das Glutenmehl (bei der Verarbeitung zu Schnitzel z.B.) sich nicht so schön in Form bringen lässt, sondern sich sofort zusammenzieht, wie ein Kaugummi…:(

    • Nicole sagt:

      Hallo,
      ich freue mich, dass du meine Rezepte ausprobierst. Mein Glutenmehl kaufe ich in 12,5 KG Säcken bei unserem Bäcker. Dein Glutenmehl verhält sich aber völlig normal. Gluten hat die Eigenschaft sich zusammenzuziehen und braucht etwas Geduld bei der Verarbeitung. Du hast mehrere Möglichkeiten um es dir einfacher zu machen. Entweder du machst einen großen Kloß und schneidest die Stücke in der entsprechenden Dicke, oder du drückst deine Stücke auf der Arbeitsplatte fest wartest einen Moment, wendest sie und drückst sie wieder fest. Das machst du so lange, bis die Stücke dünn genug sind. Du kannst auch einen Gefrierbeutel über das Glutenstück legen und es mit einem Nudelholz platt rollen.
      Bei der Paprika Mortadella hast du dieses Problem nicht, da da sie nicht gedehnt wird sondern die Form durch das Zusammenrollen automatisch entsteht.
      Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.
      Viele Grüße
      Nicole

  3. Lady sagt:

    Vielen lieben Dank für deine schnell Antwort ;)) Werd das so machen wie du gesagt hast ,))

    Lg!

  4. Steffi sagt:

    Gerade ausprobiert… schmeckt durch die Brühe wunderbar würzig. Auch durch die Paprika wird die Wurst sehr saftig. Toll!
    Vielen Dank und Liebe Grüße 🙂

    • Nicole sagt:

      Hallo Steffi,
      das freut mich! 🙂 Wir finden auch die Wurst ist ein „Highlight“. Danke schön, dass du das Rezept ausprobiert hast!
      Liebe Grüße
      Nicole

  5. lilllie sagt:

    Hallo,

    Was könnte man denn nehmen um das Glutenmehl zu ersetzen?

  6. Stephie sagt:

    Hallo Nicole!

    Wie lange ist denn die Mortadella haltbar und kann man sie auch einfrieren?!?

    LG Stephie

    • Nicole sagt:

      Hallo Stephie,

      länger als 5 Tage haben wir sie noch nie im Kühlschrank gelagert, da sie spätestens dann aufgefuttert war! Deshalb habe ich sie auch noch nie einfrieren müssen! Ich probiere es aber beim nächsten mal aus. 🙂

      Liebe Grüße
      Nicole

  7. Simone sagt:

    Hallo,

    nachdem wir bereits nach Deinem unglaublichen Zwiebelmett süchtig sind ;-), habe ich mich heute an die Mortadella gewagt. Hat alles perfekt geklappt, sieht toll aus, Konsistenz klasse… aber leider habe ich mich wohl in der Brühe vergriffen. Ich habe zwei gehäufte Esslöffel von der Gefro Gemüsebrühe genommen und jetzt schmeckt die „Wurst“ leider sehr nach Brühwürfel 🙁

    Welche Brühe würdest Du denn empfehlen, wenn man sie nicht zwingend selber machen möchte? Ich bin überzeugt, mit der richtigen Brühe schmeckt die Mortadella genial!!!

    Vielen Dank für die tollen, inspirierenden Rezepte, mit denen ich sogar meine Fleischpflanzerl-Kollegen zum Staunen bringe!

    Liebe Grüße
    Simone

    • Nicole sagt:

      Hallo Simone,

      da die Brühe von Gefro sehr geschmacksintensiv ist, kannst du erst einmal versuchen etwas weniger Brühe zu nehmen. Dann kommt der Paprikageschmack schön raus und die Brühe verfeinert nur noch.
      Ich nehme normalerweise meine selbstgemachte Brühe. Da sie keine Geschmacksverstärker enthält gibt sie der Mortadella ein schönes Aroma. Deshalb kann ich dir auch keine Brühe empfehlen. Am besten ist es du tastest dich ran und probierst ein wenig aus.

      Liebe Grüße
      Nicole

  8. Conny sagt:

    Hallo Nicole, ich bastle meinen Seitan aus Weizenauszugmehl und wüßte nun gern, wie bzw. wann ich die geschmacksbildenden Zutaten zufügen kann. Schließlich wird das Ganze ja erst mal länger im Wasser geknetet, bis der Glutenbatzen entstanden ist, der dann mariniert werden kann. Bisher mach ich halt nur Schni- und Schnetzel… 😉

    • Nicole sagt:

      Hallo Conny,
      wenn du deinen Seitan sowieso in Wasser kochst ist es am einfachsten, das Wasser kräftig zu würzen. Lass den Seitan im Sud abkühlen und am besten über Nacht im Kühlschrank stehen, damit der Seitan schön mariniert. Du kannst auch das ausgewaschene Mehl in kleine Stücke schneiden und diese in den Gewürzen wenden und sie dann wieder zusammenkneten. Das ist allerdings nicht ganz einfach.
      Liebe Grüße
      Nicole

  9. Lars sagt:

    Hi,

    was ist denn das für ein Gerät mit dem du die Zutaten „hackst“?

  10. Jule sagt:

    Hallo,

    ich koche dieses Rezept immer wieder gerne, zusätzlich gerne mit Curry oder eingelegtem Tomatenpaprika.
    Was meinst du, kann ich die Mortadella (bzw die halbe 😉 )auch einfrieren?

    Vielen Dank und liebe Grüße!
    Jule

    • Nicole sagt:

      Hallo Jule,

      unsere Mortadella ist immer ziemlich schnell aufgefuttert! Deshalb habe ich sie auch noch nie einfrieren müssen! Ich habe es auch noch nicht ausprobiert. Falls du es probierst und es klappt wäre eine kurzes Feedback schön!

      Liebe Grüße
      Nicole

    • Michel sagt:

      Hallo, die allererste Mortadella die ich gemacht habe, habe ich auch vier Scheiben eingefroren, da wir kurz drauf weg gefahren sind.
      Wenn du die im Kühlschrank dann auftauen lässt, hatte ich gemacht, schmeckt die fast noch mal besser.
      Geht also prima, mit dem einfrieren.
      Gruss Micha

  11. Petra sagt:

    Ich habe das Rezept auch probiert, war auch gestern ganz begeistert wie sich das Seitanpulver verhält. Die Wurst stand über Nacht in der Küche, weil sie für den Kühlschrank noch zu warm war. Heute früh fand ich die Konsistenz richtig eklig – wie Kaugummi. Ich hab übrigens auch zwei Löffel Brühe genommen und es schmeckt sehr intensiv. Die Würzmischung macht mir keine Mühe, das kriege ich noch hin. Aber die Konsistenz? Ich habe ausnahmsweise genau nach Rezept gearbeitet. Aber vielleicht sind meine Paprikastücke zu gross geworden. Mir kamen sie winzig vor, aber in der Wurst wirken sie grösser. 😉

    Ich werde weiter dran üben und Tips nehme ich gerne an.

    Danke überhaupt für die geniale Seite, mit dem Mozarella experimentieren wir auch. (Mit Brottrunk wird es säuerlicher und kommt geschmacklich besser hin – der Tip kommt von einer Bekannten.)

    Anyway: die Seite ist eine Offenbarung!!!! Auch der Austausch der User unten dran. Als nächstes kommt der Thunfisch dran, die Algen sind bestellt in der Apo die hier vorgeschlagen wurde.

    • Nicole sagt:

      Hallo Petra,

      erst einmal vielen Dank für dein Lob. Ich habe mich sehr darüber gefreut! 🙂
      Wenn du die Mortadella direkt nach dem Abkühlen in den Kühlschrank stellst ist sie nicht gummig, allerdings bissfest. Wenn du einen Teelöffel Guarkernmehl oder Johannisbrotkernmehl mit dem Weizengluten vermischst, ist die Mortadella wesentlich zarter.

      Vielen Dank für den Tipp mit dem Brottrunk. Das werde ich beim nächsten mal probieren!

      Liebe Grüße
      Nicole

    • Jule sagt:

      Also bei mir war der erste Versuch auch eher mittelmäßig, da ich auch zu große Paprikastücke geschnippelt hatte, die sich dann nicht richtig in der Wurst verteilt haben, sodass sie beim Schneiden auseinander fiel. Geschmacklich aber trotzdem top!
      Zu klebrig war sie, als ich sie nicht wirklich im Topf habe abkühlen lassen, da war sie wohl insgesamt zu kurz drin zum Garen. Aber allmählich bekommt man den Bogen raus 😉 Wenn man die Wurst gleich in Scheiben schneidet, werden diese auch trockener als das wenn man sich immer wieder ein Stück abschneidet.

      Viele Grüße!
      Jule

      • Petra sagt:

        Danke für die zwei Kommentare mit den Tips. Dann werde ich das am Weekend nochmal versuchen. Die 1. Variante wurde weder im Kühlschrank noch in der Pfanne besser und verschwand in die ewigen Jagdgründe (was mir total leid tat!)

  12. Lars sagt:

    Ich bin mit der Konsistenz von „Gluten-Wurst“ auch noch nicht zufrieden. An eine Wheaty Chorizo kommts einfach noch nicht ran, sondern ist eher glibberig. Ich hab mir jetzt mal nen Wurstfüller geholt und werde damit experimentieren.

    • Nicole sagt:

      Hallo Lars,

      wenn die Mortadella „glibberig“ ist, dann ist sie entweder zu kurz gegart oder es ist zu viel Paprika drin. Das beste Ergebnis bekommst du, wenn du die Mortadella nach der Garzeit im Topf abkühlen lässt.

      Viele Grüße
      Nicole

      • Lars sagt:

        Ich gare grundsätzlich 1,5-2h, das sollte normal schon reichen. Abkühlen im Topf muss ich noch testen, aber so generell finde ich einfach die Dichte der Masse zu gering, ich vergleiche da eben immer mit den kommerziellen…

        • Nicole sagt:

          Wenn dir die Masse nicht dicht genug ist, gare den Paprika vorher bissfest, lass ihn gut abtropfen und gib ihn dann in das Weizengluten. Dadurch bilden sich nicht so viele Luftbläschen in der Mortadella.

          • Lars sagt:

            ich hatte gar keine Paprika drin, mein Junge mag die nicht 😉 Ich hatte das Problem bisher mit jeder Glutenwurst, ich muss da noch etwas experimentieren. Evtl wirds ja mit dem Wurstfüller besser

    • Jule sagt:

      Hallo Lars, habe still mitgelesen… grade durchstöber ich das www nach Rezepten und habe dieses Rezept für vegane Bratwurst gefunden. Vielleicht geht das eher in die Richtung, die du suchst (sieht von den Bildern her zumindest so aus): http://www.chefkoch.de/rezepte/1560691263480147/Seitan-Wurst-vegane-Bratwurst.html (ich hoffe, der Link ist erlaubt).
      Viele Grüße!

  13. birgit sagt:

    Hallo,
    ich mach meinen Seitan, Seitanbraten und auch Seitanwurst in Sturzgläser und im Schnellkochtopf,
    super Ergebniss, kein Kunststoff oder Pastik wo man nicht weiß was sich da raus löst,
    und super Energieersparniss ,nur 20 bis 30 Minuten Kochzeit,
    Danke für die tollen Rezepte
    Gruss Birgit

    • Nicole sagt:

      Hallo Birgit,
      vielen Dank für deinen Tipp. 🙂 Ich habe noch nie mit Sturzgläsern gearbeitet. Löst sich die Mortadella hinter alleine aus den Gläsern? Bei meinem nächsten Einkauf werde ich mal sehen, ob ich welche bekomme, dann probiere ich das auch einmal aus, zumal ja nicht nur auf Fleisch verzichten gut für unsere Umwelt ist, sondern auch Energie zu sparen!
      Viele Grüße
      Nicole

      • birgit sagt:

        Hallo Nicole,

        der Seitan, egal welcher Art flutscht heraus,
        musst die Gläser auch nicht fetten oder dergleichen.

        viel Erfolg Birgit

        • Nicole sagt:

          Hallo Birgit,

          bevor mir hier alles um die Ohren fliegt, habe ich noch eine Frage an dich. Muss der Deckel schon mit den Klammern drauf oder nur lose auflegen?

          Liebe Grüße
          Nicole

          • Owi sagt:

            Hey. wie funktioniert das jetzt genau mit den gläsern? Soll ich die zu und mit dichtung in das heiße wasser stellen?

          • Nicole sagt:

            Hallo,
            ich habe den Deckel nur lose aufgelegt, dass hat wunderbar funktioniert.
            Liebe Grüße
            Nicole

  14. Angie sagt:

    Hallo,
    wieder mal super lecker!
    Musste es allerdings im Dampfgarer machen, da ich keinen Einsatz für einen Topf habe. Geht auch. Bei mir kam noch ein TL Paprikapulver an Gewürzen dazu. Dennoch musste ich mehr Seitan nehmen als im Rezept steht, weil die Wurst noch sehr feucht war und das obwohl ich die Paprika nach dem Zerkleinern in ein Sieb zum Abtropfen gelegt habe.
    LG
    Angie

    • Nicole sagt:

      Hallo Angie,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich freu mich, dass dir die Mortadella so gut geschmeckt hat. 🙂
      Den Dampfgarer benutze ich manchmal auch zum Wurst machen. Besonders dann, wenn ich eine größere Menge oder verschiedene Sorten mache.
      Liebe Grüße
      Nicole

  15. Sarah sagt:

    Bin grad durch youtube hier her gelangt und bin begeistert, denn ich habe hier einen sack seitan liegen und weiß zwar, was damit alles möglich ist, habe aber vegane ersatzprodukte bis jetzt immer gekauft. ma ne ganz blöde frage, da ich keinen dämpfer hab, wie lange muss die wurst denn im wasserbad garen? und pack ich sie noch in der hülle in den kühlschrank und direkt nach dem garen oder wie?

    liebe grüße, sarah

    • Nicole sagt:

      Hallo Sarah,
      die Garzeit ist die gleiche. Du kannst die Mortadella in der Hülle in den Kühlschrank legen, wenn du möchtest. Ich mache das aber nicht und packe sie vorher aus und gebe sie in eine Dose. Du solltest die Mortadella abkühlen lassen, bevor du sie in den Kühlschrank packst.
      Es gibt einen Trick, wie du auch ohne Dämpfaufsatz dämpfen kannst. Gib einfach etwas Wasser in den Topf, stelle eine Schale oder Tasse, gefüllt mit Wasser dazu und stelle obendrauf einen Teller. Nun legst du die Mortadella oben drauf und dämpfst das ganze, wie im Rezept angeben.
      Liebe Grüße
      Nicole

  16. Susenschluse sagt:

    Hallo Nicole,

    ich bin erst seit knapp 3 Monaten Vegetarierin und stelle nun seit ein paar Wochen nach und nach meine Ernährung auf vegan um. Deshalb habe ich noch nicht sehr viel Erfahrung und belese mich eben viel.
    Deine Rezepte sind sehr toll und helfen mir immer wieder Neues zu entdecken. Deshalb erst einmal ein grooooooooooooooooooooßes Lob an dich und deine super Seite 🙂

    Ich habe schon einiges von dir probiert und war immer mehr als zufrieden…..jetzt wollte ich am Wochenende deine Wurst probieren habe aber leider nirgends die von dir angegebenen Hefeflocken gefunden 🙁

    Ich muss auch dazu schreiben, dass ich vor kurzem erst in eine neue Stadt gezogen bin, kenne mich noch nicht so gut aus hier aber ich habe auch noch nirgends ein Reformhaus oder gar einen Bioladen gefunden. Es gibt hier in der Nähe nur ein rotes und schwarzes Netto wo ich die Hefeflocken aber leider nicht bekommen habe. Muss ich sie denn zwingend benutzen? Oder geht auch normales Hefe?
    Oder könnte ich deine Wurst sogar mit Seitan-Fix probieren? Denn davon hab ich noch ne Packung im Schrank stehen.

    Bitte mach weiter so und lass uns weiterhin an deine gaaaaaaaaaaaanz tollen Rezepten teilhaben! 🙂

    Liebe Grüße
    Nadine

    • Nicole sagt:

      Hallo Nadine,
      vielen Dank für dein Lob! 🙂
      Falls du einen Drogeriemarkt in der Nähe hast, kannst du auch Bierhefeflocken nehmen. Diese stehen normalerweise bei den Nahrungsergänzungsmitteln. Falls du Hefeflocken gar nicht bekommen kannst lass sie einfach weg. Bitte nimm auf gar keinen Fall normale Hefe, denn dann geht deine Mortadella wie ein Brot auf. Seitan Fix kannst du auf jeden Fall auch nehmen.
      Viel Spaß beim Mortadella herstellen.
      Liebe Grüße
      Nicole

  17. Sandra sagt:

    Hallo,

    finde Deine Videos auf youtube einfach klasse. Was mich an Seitan ein wenig stört, ist der „eigene Geschmack“. Habe jetzt mal Wurst mit Tofu und Seitan gemacht: Der Seitan hat immer alles überdeckt. Hast Du vielleicht eine Idee woran das liegt? Vielleicht zu wenig Gewürze?

    Sandra

    • Nicole sagt:

      Hallo Sandra,
      den leichten Eigengeschmack des Seitans, kannst du mit mehr Gewürzen etwas reduzieren. Was meiner Meinung nach besonders gut funktioniert ist Curry oder Majoran.
      Liebe Grüße
      Nicole

  18. Christoph sagt:

    Hallo,

    Ich wollte nur danke sagen für das Rezept!
    Da ich zu Faul war die Zwiebel und die Paprika klein zu Schneiden habe ich kurzer Hand beides mit dem Öl und dem Wasser zusammen Püriert (plus frischen Knoblauch). Herausgekommen ist eine Gelichmäßige Super Leckere W(V)urst 😉

    Manchmal tue ich auch Frischen Ingwer dazu und/oder Tomatenmark.

    Also nochmal Danke! Verglichen mit den Veganen Aufschnitt den man kaufen kann spare ich unsummen an Geld!

  19. Ines sagt:

    Huhu,

    könnte man (in Ermangelung von Gefrierbeuteln) die rohe Wurstrolle in Alufolie einwickeln und quasi ein Wurstbonbon draus machen, das man dann gart?
    Und wir genau geht das Garen, ich habe leider die Anleitung von weiter oben nicht verstanden, man stellt in den Topf eine Schüssel/Tasse mit etwas Wasser, DARAUF einen Teller? Auf den das zu Garende dann kommt? Aber dann entsteht ja gar kein Wasserdampf, der ist ja quasi „gefangen“… :/
    Danke für Antworten =)
    LG

    • Nicole sagt:

      Hallo Ines,
      wenn du die Mortadella im Wasserbad garen möchtest, brauchst du einen fest verschlossenen Beutel. Wenn du sie nur in Alufolie einwickelst, zieht das Kochwasser in die Mortadella und sie verwässert. Wenn du keinen Dämpfeinsatz oder Dampfgerät hast, gibst du in einen Topf Wasser und stellst eine mit Wasser gefüllte Schale, Tasse oder ein anderes hitzebeständiges Gefäß hinein. Das Gefäß befüllst du deshalb mit Wasser, damit es steht und nicht schwimmt. Obendrauf gibst du einen Teller und legst die Mortadella Rolle drauf. Deckel schließen und dämpfen.
      Liebe Grüße
      Nicole

    • Lars sagt:

      Ich habe nen Top mit Löchern, der genau oben auf nen normalen Topf passt. Unten Wasser rein, oben ist dann nur Dampf. Die Wurst rolle ich erst in Backpapier, dann in Alu ein. Wasser wird da eigentlich nicht so sehr gezogen, vor allem lasse ich Aufschnitt dann auch erst noch nen Tag im Kühlschrank, da wird er nochmal fester.

  20. Wey Denise sagt:

    Herzlichen Dank für die tollen Rezepte. Bin so froh, dass es Menschen wie Dich gibt, die ihre Erfahrungen und Ideen mit dem Rest der Welt teilen. Gaaaanz lieben Dank.
    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    Denise

    • Nicole sagt:

      Hallo Denise,
      vielen Dank für dein Lob, ich habe mich sehr darüber gefreut! 🙂 Schön, dass du so viel Spaß an meinen Rezepten hast.
      Liebe Grüße
      Nicole

  21. Alexandra sagt:

    Hi Nicole,

    man is die lecker! Gerade gemacht, gekostet und nun hab ich mich überfressen. Muss wohl gleich ne neue machen, denn die wird nicht alt 😀
    Vielen Dank! 😉

    LG Alex

    • Nicole sagt:

      Hallo Alex,
      schön, dass es dir so gut schmeckt! 🙂 Ich finde sie auch richtig lecker, wenn sie noch warm ist!
      Liebe Grüße
      Nicole

      • Alexandra sagt:

        Hallo Nicole,

        wenn sie noch warm sind, „leben“ die Dinger gefährlich 😀 Auf Grund dieser Tatsache, habe ich gleich neue gemacht. Habe die Zutaten halbiert u. 2 kleinere gezaubert. Eine mit: Tomaten, Zwiebel, Knofie und zusätzlich Cafe de Paris ( Gewürzmischung ) und die 2. mit: Sellerie, Karotte u. Petersilie. Nun bin ich völlig voll und mein Mittag fällt ins Wasser! 😀 Stelle mir jetzt Bratkartoffeln und eine schöne dicke Scheibe von der Wurst, scharf angebraten vor. Platz gleich!
        Ein echt tolles Rezept!!! Daaaaaaaaaaanke 😉

        LG Alex

      • Susi sagt:

        Hallo,
        Deine Alterternative mit der Alufolie
        – und diese dann auch noch heißgemacht – ist sehr viel gesundheitsschädlicher als das von Dir genannte Nitritpökelsalz.
        Aluminium ist ein Abfallprodukt, und weil die Entsorgung für die Industrie so teuer ist, wird das in der Lebensmittel-, Pharmaindustrie usw. eingesetzt. Aluminium wird mit Krebs und Alzheimer in Verbindung gebracht.
        Gibt bei Google einmal “ Die Alu Akte “ ein, da wird euch im Nachhinein noch schlecht…..
        Auch PLAstikfolie mit seinen Weichmachern ist nicht besser.
        Es gibt Alternativen, siehe Bioverpackung etc.
        Gruß
        Susi

        • Michael sagt:

          Hallo Susi,
          Es ist richtig, dass es inzwischen eine ganz Reihe von Studien gibt, die dem Verdacht nachgehen, dass Aluminium, wenn es in hohem Maße im Körper angereichert wird, als Auslöser verschiedener Krankheiten in Verdacht steht. Besonders Aluminium in Deodorants könnte möglicherweise Brustkrebs auslösen und hohe Konzentrationen in Cremes, Zahnpasta, aber auch in Medikamenten wie Magentabletten kommen u.A. als Auslöser für Demenz in Betracht. Es gibt Forscher, die Aluminium für einen der am meisten unterschätzten Giftstoffe halten. Insofern ist Dein Hinweis richtig und wichtig.

          Vielleicht sollte in diesem Zusammenhang aber auch gesagt werden, dass bei Alufolie bis auf wenige Ausnahmen kaum ein Übergang von Aluminium auf die Speisen stattfindet. Es wird jedoch ausdrücklich davon abgeraten sehr saure und sehr salzige Speisen in Alufolie/Alubehältern zu lagern. Bei unserer veganen Mortadella ist zwischen Mortadellateig und Alufolie auch noch eine Schicht Backpapier. Wer trotzdem Sorgen hat, kann tatsächlich Frischhaltefolie oder Bioprodukte nehmen. Informationen dazu findet ihr hier beim NDR.

          Frischhaltefolien und Gefrierbeutel für den Haushaltsgebrauch bestehen in Deutschland, meines Wissens nach, aus Polyethylen, kurz PE und enthalten keine Weichmacher. Zumindest stellt Ökotest das so fest. Wenn ihr ganz sicher gehen wollt, könnt ihr die detaillierten Testergebnisse, kostenpflichtig, abrufen.

          Eine andere, tolle Alternative findet ihr auch noch in dem Kommentar von Birgit, vom 12. Dezember 2012. Sie macht „Seitan, Seitanbraten und auch Seitanwurst in Sturzgläser und im Schnellkochtopf“. Das hat bei uns auch sehr gut geklappt.

          Gruß
          Michael

          • Susi sagt:

            Hallo Miachael,
            vielen Dank für Deine Antwort. Dem Öko-Test habe ich auch immer geglaubt, aber seidem die eine Hautcreme -wo Glycerin drinnen war- mit „sehr gut“ bewertet haben, glaube ich KEINEM mehr. Habe dann auch eine bitterböse mail bekommen, weil ich geschrieben hatte:
            “ Sie werden wohl auch von der Industrie gesponsert “
            Gruß Susi

          • Michael sagt:

            Hallo Susi,
            gerne, wir sind ja immer froh, wenn wir solche Hinweise bekommen. Als wir das Video vor über 2 Jahren online gestellt haben, gab es diese ganze Diskussion um Alufolie noch nicht und die Forschung war auch noch nicht so weit. Von Öko-Test fühle ich mich generell immer noch gut beraten, sehe aber auch kritisch hin. Dies tue ich aber auch bei den vielen Angeboten, die alles industriell produzierte von vorn herein verteufeln. Dort entstehen dann gern solche Mythen, dass in Frischhaltefolie grundsätzlich Weichmacher sind. Meine Meinung: auf jeden Fall kritisch, aber in alle Richtungen.

            Gruß Michael

  22. Kati sagt:

    Über Chefkoch und diese Wurst bin ich auf deine Seite gestoßen und werde mich jetzt querbeet „durchkochen“ 😉
    Die „Vurst“ schmeckt sehr lecker, wobei sie mich von der Festigkeit aber weniger an Mortadella als an diese kleinen, aufgeschnittenen Hähnchenfilet-Scheibchen aus dem Wurstsortiment erinnert.
    Die hab ich aber sehr gerne gemocht, deswegen finde ich dein Rezept prima. Die Würzung passt so auch sehr gut, tolle Idee mit frischen Zwiebeln und Paprika!

    Auf zum nächsten Rezept! (heute sind Gulasch und Hähnchennuggets dran…) 🙂

    • Nicole sagt:

      Hallo Kati,
      ich freue mich, dass du unsere Seite gefunden hast und dir die Paprika Mortadella so gut schmeckt! 🙂
      Ich wünsche dir viel Spaß beim „durchkochen“ und hoffe, meine anderen Rezepte schmecken dir auch so gut.
      Liebe Grüße
      Nicole

      • Kati sagt:

        Ach, übrigens: ich hab das Rezept noch mal gemacht, diesmal in drei 290ml-Weck-Sturzgläsern im Dampfgarer eingekocht.
        So spart man sich die Alufolie und hat die „Vurst“ auch gleich in drei kleinere Portionen aufgeteilt.
        LG, Kati

        • Nicole sagt:

          Durch das Einkochen ist die Mortadella dann auch länger haltbar. Auf jeden Fall ein Vorteil. Ich probiere es beim nächsten mal aus.
          Liebe Grüße
          Nicole

  23. Paula van Ackers sagt:

    Hallo,
    ich möchte mich wieder einmal für ein tolles Rezept bedanken, welches ich heute nachgemacht habe. Mit Erfolg. Lecker lecker lecker. Danke

  24. Bettina sagt:

    Hallo Nicole,
    heute habe ich die Mortadella gemacht, im Glas. Geschmacklich ist sie super, aber leider ist sie sehr fest geworden. Woran kann das liegen ? Ich habe übrigens Seitanfix benutzt.
    Gruß Bettina

    • Nicole sagt:

      Hallo Bettina,
      schön, dass dir die Vegane Paprika Mortadella so gut geschmeckt hat. 🙂 Die Mortadella soll fest sein aber nicht zu fest. Versuch einfach mal ein ganz klein wenig mehr Wasser zur Seitan Masse hinzu zu geben!
      Liebe Grüße
      Nicole

  25. Jürgen sagt:

    Hallo,
    die Wurst hört sich interessant an,
    meine Frage, verwendet ihr überhaupt kein Salz?
    ich denke 5 g Salz würden die Masse noch abrunden, und die Aromen besser freigeben.
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen

    Gruß
    Jürgen

    • Nicole sagt:

      Hallo Jürgen,
      ich freue mich, dass dir mein Rezept so gut gefällt! 🙂
      Ich habe 2 EL veganes Brühepulver mit in die Masse gegeben. Die Brühe enthält schon eine ganze Menge Salz. Wenn man noch mehr Salz hinzu gibt könnte die Mortadella versalzen sein.
      Liebe Grüße
      Nicole

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