Vegane Kartoffelpuffer – Reibekuchen (glutenfrei)

Vegane-Kartoffelpuffer-Reibekuchen
Vegane-Kartoffelpuffer-Reibekuchen

Reibekuchen? „Och nö, lass mal.“ Das war die erste Reaktion auf meine Frage, ob ich mal wieder Reibeplätzchen machen sollte. Nicht gerade ermutigend! Das hielt mich trotzdem nicht davon ab, ein neues Rezept für vegane Kartoffelpuffer ausprobieren. Vielleicht sollte ich allerdings erwähnen, dass ich kurz zuvor ein echtes Schnäppchen gemacht hatte und nun ein 7,5 Kilo Sack feinster Erdäpfel in meiner kleinen Küche stand. Es bestand also ein gewisser Handlungsbedarf.

Vegane Kartoffelpuffer, einfach und glutenfrei

Wichtig war mir, dass meine Röstis nicht in Fett schwimmen und außen trotzdem schön braun und knusprig werden. Deshalb habe ich die Pfanne nur ein wenig mit Fett ausgestrichen. Außerdem habe ich das Weizenmehl weggelassen, welches sonst im Reibekuchenteig verwendet wird. Dessen Dienst übernahm die Stärke aus den Kartoffeln. Somit bekam ich dann vegane Kartoffelpuffer, die zudem noch glutenfrei sind. Zum Formen habe ich einen Servierring verwendet, damit die Puffer die perfekte Form bekommen.

Goldbraun sind sie, wie man auf dem Rezeptfoto sehen kann, ebenfalls geworden. Optisch sind diese Reibekuchen also schon einmal ein echter Hingucker. Nach einigem Murren und mit viel Skepsis ging es dann an die erste Verkostung. Auch dabei wussten die Kartoffelpuffer zu überzeugen. Besonders gut kam tatsächlich an, dass sie nicht so vor Fett triefen wie es ansonsten oft der Fall ist. Ich bin also sehr zufrieden mit den veganen Kartoffelpuffern und kann sie euch wirklich ans Herz legen.

Serviert sie aber auf jeden Fall wenn sie noch schön heiß sind, dann schmecken sie einfach am besten. Für die herzhafte Variante könnt ihr Ketchup, vegane Remoulade, Mayonnaise oder andere vegane Dips anbieten. Wenn es süß werden soll, empfehle ich euch Apfelmus oder Agavendicksaft und dazu etwas Zimt. Das schmeckt himmlisch.

Was benötigt Ihr für dieses Rezept?

Dieses einfache Rezept kommt ohne aufwendige und spezielle Küchengeräte aus. Eine Kartoffelreibe benötigt ihr allerdings schon. Wenn ihr keine habt, findet ihr im lokalen Handel sicherlich etwas. Für eine größere Auswahl habe ich euch einen Link zu Amazon in die Empfehlungen gepackt. Gleiches gilt für den Servierring. Auch da findet ihr einen Link. Guckt aber auch da, ob ihr den nicht auch im lokalen Handel bekommt, die Paketboten und die Geschäfte in eurer Stadt werden es euch danken.


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Zeitaufwand und Rezeptinfos

Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Zubereitungszeit: 30 Minuten
Ernährung :Vegane Küche
Gericht :Hauptgericht, Kartoffelgerichte
Schwierigkeit :einfach
Kosten :bis 5 €
Zeitaufwand :recht schnell zubereitet
Herkunft :Deutschland
Eigenschaften :glutenfrei, laktosefrei, sojafrei

Unser Video zum Rezept

Intro: "Heartwarming"
Artist: Kevin Mac Leod, www.incompetech.com
Quelle: Kevin Mac Leod
Lizenz: Creative Commons: By Attribution 4.0

Zutaten

  • 1 KG Kartoffeln
  • 1 TL Salz
  • 1/4 TL Pfeffer
  • Muskatnuss
  • 2 EL Öl

Portionen: 4Personen

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So wird´s gemacht

  • Die Kartoffeln schälen und mit einer groben Reibe reiben.
  • Den Saft aus den geriebenen Kartoffeln herausdrücken und anschließend mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
  • Nun eine beschichtete Pfanne mit etwas Öl ausstreichen. Den Herd auf mittlere Hitze stellen und ca. 2 EL von der Kartoffelmasse in den Speisering geben und gut festdrücken. Bleibt mit dem Ring über der Schüssel, denn es wird überschüssiges Wasser herausfließen.
  • Nun gebt ihr so viele Kartoffelpuffer in die Pfanne, dass ihr noch genug Platz zum wenden habt.
  • Reibekuchen goldbraun ausbacken und servieren.
  • Wir wünschen euch einen guten Appetit!

Tipps und Tricks

Wenn ihr möchtet, könnt ihr auch eine Zwiebel mit zu der Kartoffelmasse geben. Ich mache das allerdings nicht so gerne, da geriebene Zwiebel gerne mal dazu neigt bitter zu werden.
Außerdem könnt ihr mit etwas Kichererbsenmehl arbeiten, wenn ihr Sorge habt, dass euch die Kartoffelpuffer auseinanderfallen. Notwendig ist das allerdings nicht.
Habt ihr dieses Rezept schon ausprobiert?Markiert uns @mehralsrohkost oder tagged #mehralsrohkost

Kommentare

2 Antworten

  1. Marcel sagt:

    Als Schweizer ist mir die Rösti natürlich bekannt. Habe sie allerdings noch nie in dieser kompakten Grösse gebacken. Was ich demnächst gerne mal tun werde. Vielen Dank für den Tipp.

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