Spitzkohlsalat einfach und schnell

Spitzkohlsalat einfach und schnell
Spitzkohlsalat einfach und schnell

Das Rezept für diesen Spitzkohlsalat war das Produkt einer spontanen Aufräumaktion in meinem Kühlschrank. Das Obst- und Gemüsefach lief wieder einmal über und ließ jegliche Grundordnung vermissen. Also machte ich mich daran das Chaos zu beseitigen. Dabei fiel mir ein Spitzkohl in die Hand, den ich irgendwann einmal gekauft hatte und der dann wohl immer weiter in die hinterste Ecke des Faches gewandert war. Wahrscheinlich sollte daraus vor einigen Wochen ein Eintopf werden, aber dafür war es nun viel zu warm. Also beschloss ich stattdessen einen Salat daraus zu machen.

Wenn aus einem vergessenen Kohl ein leckerer Spitzkohlsalat wird

Erfreulicherweise fand ich auch noch eine einsame rote Paprika, Frühlingszwiebeln und Äpfel. Für mich war das eine Kombination, die doch gut harmonieren sollte. Besonders schön am Spitzkohl finde ich, dass er wesentlich milder schmeckt, als andere Kohlsorten. Außerdem hat er erheblich zartere Blätter als seine Verwandten. Deshalb nennt man ihn auch Butterkohl. Durch diese Eigenschaften ist er sehr bekömmlich, lässt sich einfach verarbeiten und ist somit wie geschaffen für einen Rohkost Salat.

Wie alle Kohlsorten ist er ein hervorragender Lieferant von Vitamin C. Dazu kommen Vitamin A (Beta-Carotin) mehrere B Vitamine und ein hoher Gehalt an Kalium. Zudem ist Spitzkohl kalorienarm und enthält sehr wenig Fett.

Die Zubereitung ist sehr einfach und geht auch sehr schnell. Das Aufwändigste ist die Schnippelei, aber die ist schnell vergessen wenn man dann einen so leckeren und bunten Salat vor sich stehen hat. Wie ihr an den Zutaten sehen könnt, habe ich eine herzhafte Variante beim Dressing gewählt. Das könnt ihr jedoch auch süßlich machen, je nachdem wonach euch gerade ist. Auch bei den Zutaten könnt ihr euch daran orientieren was gerade Saison hat oder auch gerade aufgebraucht werden sollte. Mir fallen da als weitere Zutaten spontan Möhren, Radieschen, Kiwis oder auch Orangen ein. Auch Walnüsse oder Datteln könnten eine tolle Ergänzung sein. Im Prinzip habt ihr hier einen schönen Basissalat bei dem ihr ganz viel ausprobieren könnt.

Was benötigt Ihr für dieses Rezept?

Für diesen einfachen Salat benötigt ihr keine besonderen Küchengeräte. Für das Dressing verwende ich, wie ihr im Video sehen könnt, einen kleinen elektronischen Milchaufschäumer. Ihr könnt das natürlich auch mit einem Schneebesen verrühren, aber da ich viele Dressings mache bevorzuge ich die bequeme Variante. Falls euch so ein Helferlein interessiert findet ihr dazu einen Link in den Empfehlungen.


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Zeitaufwand und Rezeptinfos

Zubereitungszeit: 30 Minuten
Ernährung :Rohkost, Vegane Küche
Gericht :Basics, Beilage, Salat, Salate
Schwierigkeit :einfach
Kosten :bis 5 €
Zeitaufwand :schnell zubereitet
Eigenschaften :glutenfrei, laktosefrei, sojafrei

Unser Video zum Rezept

Intro: "Heartwarming"
Artist: Kevin Mac Leod, www.incompetech.com
Quelle: Kevin Mac Leod
Lizenz: Creative Commons: By Attribution 4.0

Zutaten

  • 1 Spitzkohl
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 grüner Apfel
  • 5 Frühlingszwiebeln
  • 3 EL Balsamico Essig
  • 2 EL Rapsöl, nativ
  • 1 TL Salz
  • Pfeffer
  • 1 TL Petersilie
  • Zucker, optional

Portionen:4Personen

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So wird´s gemacht

  • Vom Spitzkohl, falls nötig die äußeren Blätter entfernen und ihn dann in längst in vier Teile Teilen. Strunk entfernen und in feine Streifen schneiden.
  • Paprika entkernen und auch in feine Streifen schneiden.
  • Apfel vierteln, entkernen und in schmale Stücke schneiden.
  • Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.
  • Alles in eine große Schüssel geben.
  • Nun den Balsamico Essig, das Rapsöl, Salz und Pfeffer in ein Glas geben und mischen, bis sich das Salz aufgelöst hat und das Dressing cremig ist. Falls nötig mit etwas mehr Salz oder auch etwas Zucker abschmecken.
  • Das Dressing über den Salat geben und gut durchmischen.
  • Zum Schluss die Petersilie untermischen.
  • Guten Appetit!

Tipps und Tricks

Den Spitzkohlsalat könnt ihr nahezu mit jeden Gemüse der Saison machen. Auch das Dressing ist variabel. Ihr könnt es, so wie ich, salzig machen oder süß. Eurer Fantasie sind so gut wie keine Grenzen gesetzt.
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