Pasta mit Kichererbsen-Walnusssoße

Pasta mit Kichererbsen-Walnusssoße

Walnüsse sind toll, Kichererbsen auch. Beides mögen wir zudem sehr gern. Allerdings ist dass noch keine keine Garantie, dass eine Kombination dieser beiden vielseitigen Lebensmittel funktioniert. Ich habe es natürlich dennoch probiert und mich an einer Kichererbsen-Walnusssoße versucht. Die Kichererbsen sollten für eine cremige Konsistenz und eine nachhaltige Sättigung sorgen. Den Walnüssen fiel die Aufgabe zu, einen gewissen Biss und eine besondere Geschmacksnote in meine Soße zu bringen.

Bei dieser Kichererbsen-Walnusssoße stimmt die Balance

Wie erwartet, funktionierte das auch sehr gut, Frau weiß ja was sie tut. Nach einigem Experimentieren war ich mit dem Resultat schon recht zufrieden. Irgendetwas fehlte mir jedoch noch! Die Sauce war einfach noch nicht richtig rund. Mir war allerdings ziemlich schnell klar, was hier fehlte. Meine Oma hat niemals eine Bratensoße gemacht, ohne für reichlich Röstaromen zu sorgen.

Also gesellten sich beim nächsten Anlauf noch einige Zwiebeln zu übrigen Zutaten. Diese röstete ich behutsam an, bis sie goldbraun waren. Wichtig ist, dass die Zwiebeln nicht schwarz werden, dann wird das Gericht bitter. Kurz gesagt, die Röstaromen waren der Schlüssel zum Erfolg. Die Kichererbsen-Walnusssoße ist schön cremig, hat einen angenehmen Biss und schmeckt auch noch ganz wunderbar. Mich erinnert sie ein wenig an die Hacksoßen, die es bei uns früher zu Nudeln oder Reis gab. Die Walnüsse sind zwar im Biss ein wenig fester, aber dafür ist meine Soße eben auch vegan.

Damit können wir feststellen, dass Kichererbsen und Walnüsse ganz vortrefflich miteinander harmonieren können. In diesem Fall brauchte es zwar ein paar Röstaromen, aber diese Soße ist auf jeden Fall ein rundes Basisrezept. Bei den Gewürzen könnt ihr euch natürlich nach Lust und Laune austoben. Frische Kräuter, Paprikapulver, Knoblauch oder gar Chili sollten sehr schön mit den übrigen Zutaten harmonieren.

Was benötigt Ihr für dieses Rezept?

Neben ganz normalen Küchenutensilien solltet ihr eine Mini Küchenmaschine nutzen, um die Walnüsse und die Kichererbsen zu zermahlen. Ich verwende ganz bewusst keinen Hochleistungsmixer, da ich eine Soße und keinen Smoothie möchte. So eine Soße darf ruhig etwas Biss haben. Falls ihr so eine Küchenmaschine nicht habt, findet ihr einen Link zu Amazon in den Empfehlungen. Ich selbst verwende meinen guten alten Speedy von Krups, den ich schon seit über 10 Jahren habe und der immer noch brav seine Dienste tut. Allerdings gibt es dieses Modell schon längst nicht mehr. Wenn euch die aktuelle Version interessiert findet ihr dazu ebenfalls einen Link in den Empfehlungen.

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Zeitaufwand und Rezeptinfos

Vorbereitungszeit: 5 Minuten
Zubereitungszeit: 20 Minuten
Arbeitszeit: 25 Minuten
Ernährung :Vegane Küche
Gericht :Basics, Fleischersatz, Soßen
Schwierigkeit :einfach
Kosten :bis 5 €
Zeitaufwand :schnell zubereitet
Eigenschaften :glutenfrei, laktosefrei, sojafrei

Unser Video zum Rezept

Intro: "Heartwarming"
Artist: Kevin Mac Leod, www.incompetech.com
Quelle: Kevin Mac Leod
Lizenz: Creative Commons: By Attribution 4.0

Zutaten

  • 265 g gekochte Kichererbsen, 1 kleine Dose
  • 140 g Walnüsse
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 4 Zwiebeln
  • 2 EL Apfeldicksaft
  • 500 ml Wasser
  • 2 EL Maisstärke
  • 2 EL Wasser
  • 2 TL Gemüsebrühepulver, nach Geschmack
  • Salz und Pfeffer, nach Geschmack

Portionen: 4Personen

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So wird´s gemacht

  • Als erstes die Zwiebel vierteln, mit einer Küchenmaschine in feine Würfel hacken.
  • Nun die Kichererbsen und die Walnüsse mit der Küchenmaschine fein hacken und gut vermischen.
  • Öl in eine heiße Pfanne geben und die Zwiebeln darin behutsam goldbraun anrösten.
  • Nun die vorbereitete Masse aus Kichererbsen und Walnüssen hinzugeben und kurz mit anrösten.
  • Mit Apfeldicksaft und Wasser ablöschen.
  • Maisstärke mit 2 EL Wasser vermischen und zum Binden in die Soße geben.
  • Mit Gemüsebrühe, Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Wir empfehlen die Soße mit Nudeln zu servieren.
  • Guten Appetit!

Tipps und Tricks

Achtet unbedingt darauf, dass die Zwiebeln nicht schwarz werden. Das sind dann viel zu viele Röstaromen und eure Soße schmeckt bitter.
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