Marinierte Seitan Grillsteaks

Marinierte Seitan Grillsteaks

Endlich kommt der Sommer so richtig auf Touren und damit ist auch Hauptsaison der Grillfreunde. Was gibt es schöneres als Abends draußen zu sitzen, den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen und dabei die eine oder andere Leckerei auf dem Grillrost zuzubereiten. Wir haben euch ja schon das eine oder andere vorgestellt, was wir gern auf dem Grill zubereiten. Mit dabei waren z.B. die veganen Grillsteaks, vegane Grillspieße mit Seitan, Paprika und Zwiebeln, vegane Barbecue Spieße und vegane Rostbratwurst aus Seitan und Tofu. Dazu kommen natürlich auch verschiedene Gemüsesorten, Mais oder Kartoffeln auf den Grill. Heute kommen marinierte Seitan Grillsteaks dazu.

Seitan Grillsteaks für den perfekten Grillabend

Da wir die Abwechslung lieben, habe ich in der letzten Woche begonnen einige neue Seitan Varianten für den Grill auszuprobieren. Abends haben wir uns dann zusammen gesetzt, den Grill in Betrieb genommen und all diese Varianten durchprobiert. Ziel war es, das beste Rezept herauszufinden und dann noch so zu verfeinern, dass es auch richtig gut schmeckt. All diese „Mühen“ haben sich letztendlich gelohnt, denn die marinierten Seitan Grillsteaks sehen nicht nur richtig gut aus, sie schmecken auch so. Wir hoffen, dass sie euch auch so gut munden wie uns und wünschen euch ein schönes, erholsames Wochenende.


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Zeitaufwand und Rezeptinfos

Vorbereitungszeit: 30 Minuten
Zubereitungszeit: 30 Minuten
Arbeitszeit: 1 Stunde
Ernährung :Vegane Küche
Gericht :Fleischersatz
Schwierigkeit :einfach
Kosten :bis 5 €
Zeitaufwand :recht schnell zubereitet
Eigenschaften :laktosefrei

Unser Video zum Rezept

Die Im Video verwendete Musik ist von Kevin Mac Leod Intro: Heartwarming Titel: Firebrand Lizenz: Royalty free music Website: www.incompetech.com

Zutaten

Für den Seitan

  • 100 gr Glutenmehl
  • 25 gr Kokosmehl
  • 200 gr Wasser
  • Wasser zum Kochen

Für die Marinade

  • 50 gr Tomatenmark
  • 25 ml Sojasoße, süß
  • 15 ml Sojasoße
  • 25 ml Öl

Portionen:2Personen

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So wird´s gemacht

  • Zuerst bereitet ihr den Seitan vor. Hierzu mischt ihr das Gluten mit dem Kokosmehl, gebt dann das Wasser zu und verrührt alles. Lasst den Seitan nun ca. 10 Minuten ruhen. Nach der Ruhephase drückt ihr den Seitan noch einmal richtig zusammen, schneidet ihn dann in Scheiben und drückt diese noch einmal platt. 
  • Nun kommt eurer Seitan in sprudelnd kochendes Wasser. Wenn alle Stücke im Wasser sind macht ihr den Deckel auf den Topf und wartet bis das Wasser noch einmal kräftig aufkocht. Jetzt könnt ihr die Herdplatte ausstellen. Lasst den Seitan mindestens 15 Minuten im Topf. 
  • Diese Zeit könnt ihr nutzen um eure Marinade anzurühren. Gebt Tomatenmark, süße Sojasoße, Sojasoße und Öl in eine große Schale und verrührt alles miteinander. Die Menge könnt ihr danach variieren, wie viel Marinade ihr letztendlich haben möchtet.
  • Wenn der Seitan fertig ist, gebt ihr ihn in ein Sieb, spült ihn gut und drückt ihn dann mit den Händen aus. Danach kommt der Seitan zur Marinade. Vermengt alles bis sämtliche Seitanstücke die Marinade gut aufgenommen haben. Eure Grillsteaks sollten jetzt mindestens 15 Minuten marinieren, ihr könnt sie aber auch viel länger in der Marinade lassen.
  • Nach dem Marinieren kommen die Steaks natürlich auf den Grill. Wir haben sie, bei mittlerer Hitze, auf dem Gasgrill zubereitet. Die Grilldauer war bei uns recht kurz, da wir es nicht mögen wenn das Grillgut angebrannt ist. Es geht natürlich auch anders (siehe Tipps und Tricks).

Tipps und Tricks

Wie ihr seht, haben wir die Seitan Steaks recht sparsam mariniert. Auf dem Gasgrill werden sie so, bei mittlerer Hitze, außen nicht zu dunkel und haben innen eine sehr gute Konsistenz. Die typische Grill-Musterung stammt von der Marinade.
Ihr könnt natürlich mehr Marinade machen und die Seitan Steaks dann länger und auch bei größerer Hitze grillen. Insbesondere auf dem einem Holzkohlegrill sollte das hervorragend funktionieren. Tastet euch einfach heran wie ihr sie am liebsten mögt, es soll ja noch eine ganze Reihe von schönen Sommerabenden geben.
Habt ihr dieses Rezept schon ausprobiert?Markiert uns @mehralsrohkost oder tagged #mehralsrohkost

35 Antworten

  1. Marcel Berkien sagt:

    Vielen Dank für diese Rezept! Noch nicht lange bin ich beschäftigd mit umsteigen von omnivore zu vegane. Rezepte wie diese helfen dabei sehr.
    Gruße aus Rotterdam,
    Marcel

    • Nicole sagt:

      Hallo Marcel,
      ich freue mich, dass dir die Marinierten Seitan Grillsteaks so gut gefallen! 🙂
      Schön, dass dir meine Rezepte dabei helfen deine Ernährung umzustellen. Ich hoffe, du hast auch weiterhin viel Spaß beim Ausprobieren.
      Liebe Grüße aus Dorsten
      Nicole

  2. Crowin sagt:

    Huch, bin gerade über dieses Rezept gestolpert und bin gerade dabei, es auszuprobieren. Sieht einfach aus und die Zutaten habe ich alle da außer die süße Sojasoße.. Ich lass es dich wissen, wie wir es fanden. 🙂 Ich jubbel das einfach mal den Fleischessern heute unter.. 🙂

  3. Birgit sagt:

    hallo Nicole,

    die sehen so lecker aus, das ich sie gerne machen würde. Ob ich sie wohl auch in der Pfanne braten kann, oder werden sie dann nicht so gut? Für mich alleine lohnt es nicht den Grill anzuschmeißen und meine Mutter kann ich leider für diese Art „Fleisch“ nicht begeistern 🙁
    Liebe Grüße
    Birgit

    • Nicole sagt:

      Hallo Birgit,
      ich freue mich, dass dir meine Seitan Grillsteaks so gut gefallen! 🙂
      Du kannst sie auch in der Pfanne zubereiten, dass schmeckt auch sehr lecker.
      Liebe Grüße
      Nicole

      • Birgit sagt:

        Hallo Nicole,
        danke für die schnelle Antwort. Dann wird ich mal brutzeln :-))
        Lieben Gruß
        Birgit

      • Birgit sagt:

        Hallo Nicole,

        nochmal ne kurze Frage, kann ich die Steaks auch einfrieren, wenn ja nach dem braten oder schon vorher? Ich habe mit Seitan noch keine große Erfahrung, möchte sie aber am Wochenende endlich machen.
        Lieben Gruß
        Birgit

        • Nicole sagt:

          Hallo Birgit,
          den Seitan kannst du nach dem Kochen einfrieren. Marinieren würde ich ihn erst nach dem Auftauen.
          Viel Spaß beim Ausprobieren.
          Liebe Grüße
          Nicole

          • Birgit sagt:

            Hallo Nicole,
            da mir heute so Garnichts gelingen will sind auch die Steaks nicht ganz geglückt. Ich habe sie wohl zu dünn geschnitten, jedenfalls sind sie recht zerfleddert. Habe sie dennoch in die Pfanne geschmissen und sie waren SUPERLECKER ;-)Ich war bis jetzt nicht so ein großer Seitanfan aber die sind mein absoluter Favoritselbst nur nach 15min marinieren waren sie echt lecker und zart. Ich glaube die 2-3Portionen sind schaff ich heute noch alleine, naja vielleicht nicht ganz. Sag mal hat Seitan eigentlich viele Kalorien?
            Ein schönes Wochenende Euch
            Birgit

          • Nicole sagt:

            Hallo Birgit,
            super, dass dir die Grillsteaks aus der Pfanne so gut geschmeckt haben! 🙂
            100 g Glutenmehl haben ca. 393 Kalorien.
            Ich wünsche dir einen schönen Sonntag.
            Liebe Grüße
            Nicole

  4. Malte sagt:

    Huhu 🙂

    ich wollte mal fragen, ob man alternativ auch ein anderes Mehl nehmen kann und/oder ob das Kokosmehl eine besondere Funktion (abgesehen vom Geschmack) hat?

    Hab mir kürzlich Seitan-Fix gekauft und nun wollte ich mal was von deinen tollen Seitan-Rezepten probieren, da ich auch bald zum Grillen eingeladen bin.

    Lieben Gruß,

    Malte

    • Nicole sagt:

      Hallo Malte,
      ich freue mich, dass dir meine Rezepte so gut gefallen und du sie ausprobierst! 🙂
      Kokosmehl sorgt für die angenehme Konsistenz im Mund und hat so gut wie keinen Eigengeschmack im fertigen Grillsteak. Du kannst es mit Linsenmehl, Sojamehl, Lupinenmehl oder auch Kichererbsenmehl probieren. Dann bekommst du allerdings ein anderes Resultat.
      Liebe Grüße
      Nicole

  5. Julia Magdalena sagt:

    Hallo 🙂 ich hab dieses rezept zu hause nachgemacht, und fand es vom geschmack her gut.. Nur ich hab ein problem mit der konsistenz dieses steaks.. Bei mir ist es von anfang an schon, bevor ich ins kochen tu, etwas wässrig und lässt sich gar nicht glatt formen. Und wie ich es fertig gekocht habe, konnte ich die flüssigkeit kaum rausbringen, da das steak sonst zerfallen wäre. Danach beim essen war es ziemlich wässrig. Kann mir vielleicht jemand helfen, dass ichs doch noch so hinbekomm wie im video 🙂

    • Nicole sagt:

      Hallo Julia,
      ich freue mich, dass du die marinierten Seitan Grillsteaks ausprobiert hast. Versuch nächstes mal etwas weniger Wasser in deine Glutenmischung zu geben, dann sollten die Steaks eine festere Konsistenz bekommen.
      Ich hoffe, ich konnte dir helfen.
      Liebe Grüße
      Nicole

  6. Janina sagt:

    Hallo, Ihr habt wirklich eine tolle Homepage mit super Rezepten! ich finde auch das dieses Rezept super lecker klingt, allerdings wollte ich fragen, wozu man das Kokosmehl, und die Sojasauce in der Marinade braucht, schmeckt es dadurch süsslich? Könnte man es auch weg lassen? Wenn ja, was kann man als Ersatz dazu nehmen? Mein Freund mag nicht so gerne herzhafte Gerichte, die süßlich schmecken, deswegen wollte ich lieber vorher mal sicher gehen!

    • Nicole sagt:

      Hallo Janina,
      vielen Dank für dein Lob, wir haben uns sehr darüber gefreut. 🙂
      Das Kokosmehl kommt nicht in die Marinade sondern in das Glutenmehl und sorgt so für einen angenehmen Biss. Die Seitan Grillsteaks haben einen ganz leichten süßlichen Geschmack. Du kannst die süße Sojasoße gegen dunkle Sojasoße austauschen.
      Liebe Grüße
      Nicole

  7. Güney sagt:

    Hallo Nicole,
    Ich wollte auch mal dein Rezept ausprobieren.
    Wenn ich das Seitan von dem „Seitan Selber machen“ Rezept nehme, wie lange müssen die dann im Topf bleiben?
    Deine Website gefällt mir sehr gut.

    Gruß aus Simmerath
    Güney

    • Nicole sagt:

      Hallo Güney,
      schön, dass du mein Rezept ausprobieren möchtest und dir unsere Webseite so gut gefällt! 🙂
      Die Garzeiten und die Art den Seitan zu garen bleibt gleich.
      Liebe Grüße aus Dorsten
      Nicole

  8. Christine sagt:

    Vielen Dank für dieses tolle Rezept! die Optik ist so „echt“, dass ich gestern beim grillen mehrfach gefragt wurde, ob ich jetzt „doch“ Fleisch esse.

  9. Nicola sagt:

    Mir fehlt Kokosmehl und süße Sojasouce, aber ich brauch ganz dringend was zum Grillen heute Abend. Also versuch ich es jetzt mit Kichererbsenmehl und Teriyaki-Souce.

    Wo kaufst du Kokosmehl, bzw. welches kannst du empfehlen?

    • Nicola sagt:

      WOW! Waaahnsinn!

      Geschmacklich ein gedicht! Die Optik täuschend echt!

      Nur die Konsistenz hat noch Luft nach oben. Zuerst war der Teig viel zu flüssig. Kommen da wirklich 200 g Wasser auf 100 g Gluten? Hatte mich schon gewundert. Und dann hab ich den Flüssigteig noch mit mehr Gluten und Kichererbsenmehl gepimpt. War aber irgendwie immer noch nicht genug, sodass die Steaks kaum zusammen geblieben sind.

      Aber das, was ich dann braten konnte, war wundervoll! Etwas weich, aber das wird nächstes Mal bestimmt besser!

      Kokosmehl ist bestellt.

    • Nicole sagt:

      Hallo Nicola,
      wenn du das Kokosmehl gegen Kichererbsenmehl austauscht, solltest du weniger Wasser verwenden, da das Kokosmehl, im Gegensatz zum Kichererbsenmehl, wesentlich mehr Wasser aufnimmt.
      Kokosmehl bekommst du im Reformhaus, Bioladen oder Online.
      Liebe Grüße
      Nicole

      • Nicola sagt:

        Ah, das erklärt einiges! Danke!

        Hab heute nochmal was gemacht von dem, was ich gestern mariniert hatte. Hab es dann hinterher zum Warmhalten in den Backofen getan, der gerade von 220 °C auf 65 °C runter kühlte. Die waren toll!

    • Christine sagt:

      Darf ich auf meiner Facebook Seite auf den Link zu Deinem Gericht verweisen? hatte dir schon früher geschrieben, wie super ich es finde.
      LG
      Christine

  10. Gruber, Monika sagt:

    warum vermischt man die Würzzutaten nicht gleich mit dem Gluten?
    Man kann es aujch im Dämpfeinsatz dämpfen.
    warum nicht gleich braten oder grillen?

    • Nicole sagt:

      Hallo Monika,
      ich mariniere die Seitan Grillsteaks erst nach dem Kochen, damit sich die Mariande nicht im Kochwasser verliert, sondern schön in den Seitan einzieht.
      Wenn du möchtest, kannst du die Seitan Steaks auch dämpfen. Wenn du die Steaks ohne vorher zu kochen grillst, sind sie außen verbrannt, bevor sie innen gar sind.
      Du kannst sie ohne zu kochen braten, dann bekommst du aber ein anderes Ergebnis.
      Viele Grüße
      Nicole

  11. Elena sagt:

    Hallo Nicole

    Danke für viele inspirierende Rezepte! Ich würde gerne einige davon ausprobieren, vorallem die mit Saitan. Ich habe kein Glutenmehl und möchte selbstgemachten Saitan verwenden. Wie kann ich das hinkriegen? Kann ich zum Beispiel das Kokosmehl oder Gewürze, die in einigen der Rezepte stehen, nach dem „Waschen“ des Mehles hinzufügen und in den Teig einkneten? Oder sollte ich diese zu dem trockenen Mehl hinzugeben und „mitwaschen“? 🙂

    Liebe Grüße

    Elena

    • Nicole sagt:

      Hallo Elena,
      schön, dass dir meine Rezepte so gut gefallen und du einige davon ausprobieren möchtest! 🙂
      Wenn du die trockenen Zutaten mit zum Mehl gibst und sie mitwäscht, wäscht du sie wieder aus.
      In den fertigen Seitan die trockenen Zutaten einzukneten ist zwar möglich aber unglaublich arbeitsintensiv und relativ schwierig.
      Ich empfehle dir, für dieses Rezept, Glutenmehl zu kaufen.
      Wenn du unbedingt selbst gewaschenen Seitan verwenden möchtest, kann ich dir z. B. meine Seitan Koteletts oder die veganen Barbecue Spieße empfehlen.
      Liebe Grüße
      Nicole

  12. mahinfrank@hotmail.com sagt:

    danke alles super gefalen

  13. Angelika sagt:

    Hallo
    Vielen Dank für die tollen Rezepte. Habe schon einige probiert. Gelingen echt super. Und ist dank des Videos leicht nachzumachen. Ich freue mich schon auf neue Videos. Bitte mach weiter, damit wir noch viel von dir lernen können

    • Nicole sagt:

      Hallo Angelika,
      es freut mich, dass dir meine Rezepte so gut gefallen und du schon einige davon ausprobiert hast. 🙂
      Bald kommen neue Rezepte und Videos.
      Liebe Grüße
      Nicole

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