Brokkoli Burger – Gemüsebratlinge

Brokkoli Burger - Gemüsebratlinge
Brokkoli Burger - Gemüsebratlinge

Kürzlich haben wir beim Grillen zum ersten Mal Brokkoli Burger eines bekannten Herstellers ausprobiert. Die vorgekochten Bratlinge krümelten zwar etwas auf dem Grill, ließen sich aber ansonsten sehr schön zubereiten. Auch Optik, Biss und Geschmack konnten überzeugen und so waren wir insgesamt mit Burgern sehr zufrieden. Allein der Preis von ca. 3 Euro für 170 Gramm hinterließ bei mir einen etwas faden Beigeschmack. Ein Kilopreis von über 17 Euro? Das sollte doch günstiger gehen!

Ich mache meine Brokkoli Burger lieber selbst

Zudem verzichte ich, wann immer es geht, auf Convenience Food. Es ist sehr schön, dass es solche Produkte in guter Qualität gibt, aber grundsätzlich bevorzuge ich selbst zubereitete Mahlzeiten mit frischen Zutaten. Deshalb ging es gleich am nächsten Tag zum Händler um frischen Brokkoli und Kartoffeln einzukaufen. Die übrigen Zutaten hatte ich alle im Hause. Danach machte ich mich unverzüglich ans Werk und schon nach gut einer Stunde lagen die ersten fertigen Brokkoli Burger vor mir.

Diese sind goldbraun, schmecken ganz vortrefflich und haben einen richtig guten Biss. Wie ihr im Video sehen könnt, habe ich neben normalem Paniermehl auch einige Patties mit Pankomehl zubereitet. Die waren ein wenig knuspriger, aber es ist kein so großer Unterschied wie ich ihn von anderen Rezepten gewohnt bin.

Mein Fazit: wir haben für einen Kilopreis von ca. 2,50 € wunderbare Brokkoli Burger aus ganz frischen Zutaten bekommen. Die Zubereitung ist einfach und der Zeitaufwand überschaubar. Das hat sich also wirklich gelohnt.

Gemüsebratlinge? Gar kein Problem.

Auf die gleiche Weise könnt ihr übrigens auch Gemüsebratlinge machen. Tauscht einfach den Brokkoli mit anderem frischen Gemüse aus und legt los. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Probiert einfach aus, wonach euch der Sinn steht. Kleiner Tipp: ich gebe inzwischen auch immer ein paar frische Kräuter dazu. Das gibt noch einmal mehr Genuss.

Was benötigt Ihr für dieses Rezept?

Ihr kommt bei diesem Rezept ohne besondere Küchengeräte aus. Ich habe im Video, statt des Stampfers, einen Zerteiler verwendet. Der lässt ein paar Stückchen in der Mischung für die Paddies und das mögen wir sehr gern. Wenn es euch auch so geht, bekommt ihr so ein Teil im lokalen Handel oder auch online. Einen Link dazu findet ihr in den Empfehlungen.


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Zeitaufwand und Rezeptinfos

Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Zubereitungszeit: 1 Stunde
Ernährung :Vegane Küche
Gericht :Fingerfood, Fleischersatz
Schwierigkeit :einfach
Kosten :bis 5 €
Zeitaufwand :recht schnell zubereitet
Eigenschaften :laktosefrei, sojafrei

Unser Video zum Rezept

Intro: "Heartwarming"
Artist: Kevin Mac Leod, www.incompetech.com
Quelle: Kevin Mac Leod
Lizenz: Creative Commons: By Attribution 4.0

Zutaten

  • 500 g Brokkoli
  • 500 g Kartoffeln
  • 200 g Kartoffelmehl, oder eine andere Speisestärke
  • 1/4 TL Kurkuma
  • Salz, nach Geschmack
  • Paniermehl, oder Pankomehl
  • Pflanzenöl, zum Ausbacken
  • Kräuter (optional), am besten frisch

Portionen: 4Personen

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So wird´s gemacht

  • Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Stängel vom Brokkoli auch in kleine Würfel schneiden.
  • Kartoffeln und Brokkoli in einen Topf mit Dämpfeinsatz geben und garen.
  • Anschließend in eine Schüssel geben und mit einem Stampfer zerkleinern.
  • Nun Stärke, Kurkuma und Salz hinzu geben und gut vermischen.
  • Mit feuchten Händen zu Patties in der gewünschten Größe formen und in Paniermehl oder Pankomehl wälzen.
  • Die fertigen Patties in heißem Öl ausbacken und anschließend auf einem Küchenkrep abtropfen lassen.
  • Als Burger oder auch pur mit Salat und leckeren Saucen servieren.
  • Wir wünschen einen guten Appetit!

Tipps und Tricks

Die Patties schmecken sowohl warm als auch kalt. Im Kühlschrank halten sie ca. 3 Tage. Wenn ihr die gebratenen Patties einfriert könnt ihr sie, noch gefroren, in einer Pfanne zubereiten oder auf den Grill geben.
Habt ihr dieses Rezept schon ausprobiert?Markiert uns @mehralsrohkost oder tagged #mehralsrohkost

Kommentare

3 Antworten

  1. Ilse sagt:

    Hallo Nicole,

    vielen Dank für die rasche Antwort, dann kann’s ja jetzt an die Arbeit gehen 🙂

    Herzliche Grüße
    Ilse

  2. ilse sagt:

    Das Rezept klingt sehr interessant! Vielleicht eine „dumme Frage“: Der Tipp mit dem Einfrieren, gilt das für die rohen oder die gebratenen Bratlinge? Würde diese gerne für ein Spontangrillen vorbereiten.

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