Veganer Seitan süß-sauer

Seitan süß-sauer

Bei unserem letzen Rezept, dem Seitan Asia Style, habe ich euch ja gezeigt, wie ihr Seitan auch ohne zu kochen, richtig lecker zubereiten könnt. Da uns das momentan hier sehr gut schmeckt, habe ich heute noch ein Rezept, bei dem ich diesem Seitan verwende. Hierbei habe ich den Seitan süß-sauer in der Pfanne zubereitet.

Seitan süß-sauer passt gut zu Reis

Das chinesisch angehauchte Pfannengericht mit einem leicht süß-sauren Geschmack, ist einfach und recht schnell zubereitet. Der Seitan wird dabei auf die gleiche Art und Weise vorbereitet, wie beim Seitan Asia Style, nur dass er diesmal in kleine Stücke geschnitten wird. Das Gericht selbst wird dann direkt mit dem Seitan in der Pfanne gekocht. Es schmeckt sehr gut mit Reis, aber auch mit Kartoffeln, etwas Brot oder ohne jede weitere Zugabe ist es einfach lecker. Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen.


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Zeitaufwand und Rezeptinfos

Vorbereitungszeit: 1 Stunde
Zubereitungszeit: 30 Minuten
Arbeitszeit: 1 Stunde 30 Minuten
Ernährung :Vegane Küche
Gericht :Fleischersatz
Schwierigkeit :einfach
Kosten :bis 5 €
Zeitaufwand :recht schnell zubereitet
Eigenschaften :laktosefrei

Unser Video zum Rezept

Die Im Video verwendete Musik ist von Kevin Mac Leod Intro: Heartwarming Titel: Inner Light Lizenz: Royalty free music Website: www.incompetech.com

Zutaten

  • 100 gr Glutenmehl
  • 1/2 TL Salz
  • 150 ml Wasser
  • 15 ml Öl, zum Braten
  • 20 ml Sojasoße
  • 250 ml Wasser, zum Ablöschen
  • 1 TL Vegane Brühe
  • 2 TL Zucker, bei Bedarf mehr
  • 2 TL Apfelessig, bei Bedarf mehr
  • 1 EL Maisstärke
  • 1 EL Wasser, zum Binden
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Paprika, rot
  • 2 Zehe Knoblauch
  • 1 Stück Ingwer
  • 3 Champignons
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1/2 TL Galgant
  • 1/2 TL Koriander
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1/4 TL Chilipulver
  • Salz, nach Geschmack
  • Pfeffer, nach Geschmack

Portionen:4Personen

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So wird´s gemacht

  • Als erstes rührt ihr euren Seitan an, gebt ihn in eine Schale und lasst ihn vor der Verarbeitung ruhen (siehe Tipps und Tricks). Nach der Ruhezeit, schneidet ihr ihn, mit einer Schere, in kleine Stücke. Gebt Öl und die Seitanstücke in die kalte Pfanne. 
  • Nach ca. 3 Minuten stellt ihr den Herd auf die kleinste Stufe, wendet die Seitanstücke und verschließt danach die Pfanne wieder. Dies wiederholt ihr so oft bis der Seitan von allen Seiten richtig schön braun gebraten ist. Außerdem trennt die Seitanstücke von einander, wenn sie durch das Braten zusammen hängen. Wenn nötig, gebt ab und dann ein klein wenig Wasser hinzu, damit der Seitan nicht anbrennt. Wenn der Seitan schön braun ist, stellt den Herd ab und verschließt die Pfanne wieder mit dem Deckel.
  • Lasst den Seitan nun ca. 15 Minuten ruhen und zu Ende garen. Je nachdem wie heiß eure Platte ist, solltet ihr nach 5 Minuten vorsichtshalber einmal durchrühren, damit nichts anbrennt.
  • Die Ruhezeit könnt ihr dazu verwenden um die Paprika, den Knoblauch, den Ingwer, die Champignons und die Frühlingszwiebel klein zu schneiden. Wenn die Ruhezeit vorbei ist, stellt ihr die Herdplatte wieder an und gebt die Champignons und den Ingwer in die Pfanne. Dann kommt der Deckel wieder auf die Pfanne. 
  • Gart die Champignons nun bis zur gewünschten Konsistenz. Ab und zu solltet ihr mal umrühren, damit nichts anbrennt. Als nächstes fügt ihr den Knoblauch, die Paprika und ein wenig Wasser hinzu und verschließt die Pfanne danach wieder. Gart nun alles so lange, bis die Paprika gar aber noch bissfest ist.
  • jetzt kommt das restliche Wasser und das Tomatenmark dazu. Rührt einmal gut durch und fügt dann das vegane Brühepulver, die Sojasoße, den Apfelessig, den Zucker und die Gewürze hinzu. Fall nötig füllt noch ein wenig Wasser nach. Als letztes Gemüse kommt die Frühlingszwiebel in die Pfanne. Verschließt die Pfanne noch einmal so lange, bis die Frühlingszwiebel die gewünschte Konsistenz hat. Ich stelle an dem Punkt normalerweise die Herdplatte schon aus und nutze die Resthitze. 
  • Zum Schluss braucht ihr nur noch die Stärke mit dem dafür vorgesehenen Wasser vermischen und euer Gericht damit binden. Jetzt nur noch Anrichten und genießen. 
    Guten Appetit!

Tipps und Tricks

Damit der Seitan richtig gut wird, solltet ihr die Seitanmasse mindestens 1 Stunde, besser über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
Habt ihr dieses Rezept schon ausprobiert?Markiert uns @mehralsrohkost oder tagged #mehralsrohkost

9 Antworten

  1. Miriam & Buschi sagt:

    Vielen Dank für das Rezept 🙂 Wir haben es noch etwas abgewandelt, z.B. mit frischer Ananas, die wächst hier bei uns und ist somit regional-saisonal-ökologisch-fair-trade-lecker, sowie eine in dünne Scheiben geschnittene Möhre und für die Soße habe ich statt Wasser frischen Orangensaft genommen, der macht die Soße noch exotisch-fruchtiger.
    Man merkt bei den Videos übrigens, dass Du eine sehr gut organisierte „Hausfrau“ bist – Deine Videos kommen ohne viel Herumgelaber aus, die Küche ist ordentlich aufgeräumt, die Zutaten gut vorbereitet etc. 😉 Uns „nerven“ nämlich diese Chaoten-Videos bei denen man nach 10 Minuten gar nicht mehr weiß worum es eigentlich bei dem Rezept geht, da über Gott und die Welt philosophiert wird, was unserer Meinung nach in einem Rezept-Koch-Video nichts verloren hat. Danke und mach weiter, wir freuen uns über auf mehr leckere Rezepte!

    • Nicole sagt:

      Hallo,
      vielen Dank für das tolle Feedback und das Lob! 🙂 Ich probiere die Variante mit der Ananas und dem Orangensaft mal aus. Hört sich lecker an.
      Liebe Grüße
      Nicole

  2. Gabi sagt:

    Hallo Nicole,
    Ohne schleimen zu wollen möchte ich Miriam& Buschi zu 100% zustimmen. Die Vidios anzusehen macht RICHTIG SPAß .
    LG
    Gabi

  3. Jessy sagt:

    Hallo Nicole 🙂
    Eine kurze Frage. Wenn Du bei den Seitan Gerichten schreibst das man z.B. 100 g Glutenmehl benötigt, geht dann auch 100 g eines Fertigprodukts? Also z.B. bei vegetarisch.de gibt es SeitanFix was dann nur mit Wasser angerührt wird und fertig. Wenn ich damit arbeiten würde wäre dann da die selbe Mengenangabe wie bei Glutenmehl zu nehmen? Danke schon mal für Deine Antwort 🙂

  4. Jessy sagt:

    Haben wir nachgekocht und für sehr lecker befunden. Gibt es auf jeden Fall wieder..allein die Sauce war ein Traum ! Bei uns gab es dazu Reis

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