Rohkost Haselnusscreme

Rohkost Haselnusscreme
Rohkost Haselnusscreme

Habt ihr früher auch so gern Schoko- oder Haselnusscreme gegessen? Besonders diese eine mit den roten und schwarzen Buchstaben hatte es mir besonders angetan. Die habe ich manchmal sogar heimlich aus dem Glas gelöffelt. Damit war es dann aber schlagartig vorbei, als ich irgendwann einen genaueren Blick auf die Inhaltsstoffe warf. Es war schon ziemlich ernüchternd zu erfahren, dass in 100 Gramm der wohlschmeckenden Creme über 50 Gramm Zucker enthalten sind. Dazu kommen dann noch tierische Inhaltsstoffe und zu allem Überfluss auch noch Palmöl. Schon damals reichte das aus, um dieser süßen Versuchung abzuschwören.

Diese Rohkost Haselnusscreme schmeckt fast so wie früher

Seitdem kaufte ich zwar manchmal vegane Haselnuss- oder Schokoaufstriche, aber die fand ich einerseits ziemlich teuer und andererseits konnten sie die eine große „Haselnusscreme-Liebe“ nicht vergessen lassen. Meist standen die Gläser dann wochenlang irgendwo in einer Ecke des Kühlschranks rum, bis ich sie in Plätzchen, Kuchen oder anderen Süßspeisen verarbeitet habe.

Auch diese Zeiten sind jedoch längst vorbei. Inzwischen mache ich meinen Haselnussaufstrich selbst und der weckt tatsächlich schöne Erinnerungen an früher. Außerdem enthält er keinen Haushaltszucker, kein Palmöl und natürlich keine tierischen Inhaltsstoffe. Zudem ist er Rohkost, einfach zu machen und auch noch sehr schnell fertig. An das Rezept bin ich allerdings erst über einige Umwege gelangt.

Es war ein langer Weg zu diesem Rezept

Ich schaue nämlich schon seit einer ganzen Weile auf Youtube die Videos von Gaz Oakley. Der Brite ist erst seit einigen Jahren Veganer, wird aber inzwischen als neuer Star der veganen Kochszene gefeiert. Es ist der übliche Hype und eigentlich schreckt mich so etwas ziemlich ab. Dieser Bursche ist aber einfach unglaublich sympatisch und ich mag seine Videos und kreativen Rezeptideen. Ich verlinke euch seinen Youtube Channel in den Empfehlungen, damit ihr euch selbst ein Bild machen könnt.

Als dann sein Buch „Vegan 100“ erschien, musste ich natürlich reinschauen, zumal es in höchsten Tönen gepriesen wurde. Mir gefiel es auf Anhieb und mein persönliches Highlight daran war, dass ich dort eine Haselnusscreme fand, die vom Autor den vielversprechenden Namen „Not-Ella“ erhalten hatte.

Inzwischen habe ich dieses Rezept schon viele Male probiert und bin sehr glücklich damit. Eine Änderung habe ich allerdings vorgenommen. Da ich die Haselnüsse nicht cremig, sondern „crunchy“ haben wollte, habe sie nicht mit einem Hochleistungsmixer, sondern in einem ganz normalen Küchenmixer zermahlen. Entsprechend habe ich die Menge der Pflanzenmilch reduziert. Ihr könnt im Video sehen, dass die Creme anfangs trotzdem noch recht flüssig ist, aber nach 2 Stunden im Kühlschrank eine viel festere Konsistenz hat.

Was benötigt Ihr für dieses Rezept?

Wenn ihr den Haselnussaufstrich nicht ganz cremig haben möchtet, reicht euch ein kleiner Küchenmixer aus. Die bekommt ihr sowohl im lokalen Handel, als auch online. Einen Link dazu habe ich euch in die Empfehlungen gepackt. Wenn er richtig cremig sein soll, benötigt ihr dazu einen Hochleistungsmixer. Das Rezept stammt aus dem Buch „Vegan 100“ von Gaz Oakley, welches bei Unimedica erschienen ist.

Unsere Empfehlungen:

Buchempfehlung: Vegan 100 von Gaz Oakley bei Amazon*
Kauftipp: Mini Küchenmixer bei Amazon *
Linktipp: Youtube Channel von Gaz Oakley, „avantgardevegan“
Rezept: Veganer Rohkost Erdbeeraufstrich


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Zeitaufwand und Rezeptinfos

Vorbereitungszeit: 0 Minuten
Zubereitungszeit: 5 Minuten
Zeit im Kühlschrank (optional): 2 Stunden
Ernährung :Rohkost, Vegane Küche
Gericht :Aufschnitt & Aufstriche
Schwierigkeit :einfach
Kosten :bis 5 €
Zeitaufwand :schnell zubereitet
Eigenschaften :glutenfrei, laktosefrei, sojafrei

Unser Video zum Rezept

Intro: "Heartwarming"
Artist: Kevin Mac Leod, www.incompetech.com
Quelle: Kevin Mac Leod
Lizenz: Creative Commons: By Attribution 4.0

Zutaten

  • 70 g Haselnüsse
  • 1/2 TL Vanilleextrakt
  • 12 g Kakaopulver
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Kokosöl
  • 100 ml Pflanzenmilch

Portionen: 180Gramm

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So wird´s gemacht

  • Als erstes gebt ihr die Haselnüsse in euren Mixer und vermahlt sie bis keine großen Stücke mehr zu sehen sind.
  • Nun gebt ihr die restlichen Zutaten hinzu und mixt den Aufstrich bis zur gewünschten Konsistenz.
  • Ihr könnt den Aufstrich sofort essen, aber er ist dann noch sehr flüssig. Wenn er einige Zeit im Kühlschrank steht, wird er streichfest.

Tipps und Tricks

Der Aufstrich hält sich im Kühlschrank ca. 4 Tage.
Die Festigkeit erhält der Aufstrich dadurch, dass die gemahlenen Haselnüsse die Flüssigkeit aufsaugen. Je feiner die sind, desto mehr Pflanzenmilch saugen sie auf.
Wenn ihr also einen Hochleistungsmixer verwendet und die Haselnüsse ganz fein mahlt, dann benötigt ihr eventuell etwas mehr Pflanzenmilch um eine schöne, cremige, Konsistenz zu erhalten.
Habt ihr dieses Rezept schon ausprobiert?Markiert uns @mehralsrohkost oder tagged #mehralsrohkost

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