Vegane Hafersahne, Hafershake

Hafersahne vegan

Vegane Sahne kann man nicht nur aus Cashewkernen sondern auch aus Hafer machen. Für diese Hafersahne braucht ihr keinen Kochtopf sondern nur einen Mixer und zwei verschieden große Siebe. Sie ist hervorragend geeignet für Müslis oder auch für leckeren sahnigen Kakao und alle anderen Dinge, bei denen ich kalte Milch oder Sahne verwenden müsste.

Hafersahne, schmackhafte Sahne Alternative

Hafersahne gilt, genau wie Hafer, als sehr gesund. Natürlich kann man das Ganze auch einfach als Hafershake trinken. Aufschlagen könnt ihr die Hafersahne nicht. Wer mag, kann natürlich mit der Sahne auch kochen, allerdings empfehle ich euch für diesen Zweck eher meine Cashewsahne.


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Zeitaufwand und Rezeptinfos

Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Arbeitszeit: 15 Minuten
Ernährung :Vegane Küche
Gericht :Basics, Getränke, Milchersatz
Schwierigkeit :einfach
Kosten :bis 5 €
Zeitaufwand :schnell zubereitet
Eigenschaften :laktosefrei, sojafrei

Unser Video zum Rezept

Die Im Video verwendete Musik ist von Kevin Mac Leod Intro: Heartwarming Titel: Sock Hop Lizenz: Royalty free music Website: www.incompetech.com

Zutaten

  • 100 gr Haferflocken, kernig
  • 600 ml Wasser
  • 1 EL Öl
  • 1 Prise Salz

Portionen:500ml Hafersahne

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So wird´s gemacht

  • Zuerst müsst ihr die Haferflocken und das Salz mit einem Teil des Wasser 2 Minuten mixen. Nun gebt ihr den Rest des Wassers hinzu und mixt das ganze noch einmal 2 Minuten. Zum Schluss gebt ihr das Öl hinzu und mixt es noch einmal 1 Minute. Wer zum Beispiel nur einen Shake möchte wäre jetzt fertig! 
  • Gebt nun die Hafersahne durch ein Küchensieb. Wem das Resultat nun noch nicht fein und weiß genug ist, sollte nun ein Teesieb verwenden. Ich mag weiße Hafersahne, benutze aber immer vorher ein grobes Küchensieb, da der Siebvorgang wesentlich schneller ist. Meiner Erfahrung nach ist die fertige Hafersahne im Kühlschrank ca. 3 Tage haltbar.

Tipps und Tricks

Wer nur einen sahnigen und cremigen Shake möchte, dem empfehle ich die Haferflocken 10 - 20 Minuten (oder über Nacht) einzuweichen und in der Einweichflüssigkeit zu mixen.
Habt ihr dieses Rezept schon ausprobiert?Markiert uns @mehralsrohkost oder tagged #mehralsrohkost

35 Antworten

  1. Oliver sagt:

    Super..prima Idee..das werd ich ausprobieren..wußte ja gar nicht das es so leicht sein kann :0) Hafersahne oder Hafermilch zu machen

  2. Becky sagt:

    Ich hab`s ausprobiert und finde Deine Idee klasse!!! Vielen, vielen Dank!!

    • Nicole sagt:

      Hallo Becky,
      vielen Dank für das Ausprobieren und dein Lob! 🙂
      Liebe Grüße
      Nicole

      • Becky sagt:

        Liebe Nicole,
        ich möchte nicht versäumen, Dir von einem witzigen Effekt zu berichten: Ich habe heute nicht nur Deine Gemüsebrühe, sondern auch die Hafersahne zubereitet und gönne mir gerade eine Kugel Eis mit einem Schuss Hafersahne darüber – und plötzlich bildet die Hafersahne eine knackige Schicht über dem Speiseeis. Ähnlich dem Supermarktprodukt „Eiswunder“. Das ist doch bestimmt (nicht nur) für Kinder interessant. 😉
        Hinzufügen möchte ich aber noch, dass ich den Effekt hier bei Kuhmilch-Eis festgestellt habe und ich gerade kein veganes da habe, um es auch damit zu testen.
        Liebe Grüße,
        Becky

  3. Martin Liebel sagt:

    Die Hafersahne ist echt klasse. Ich finde sie wesentlich näher an echter Sahne als die aus Cashews…besonders wenn man noch etwas Zucker zugibt…

  4. Macohe sagt:

    Warum empfiehlst Du zum Kochen eher die Cashew-Sahne?

    • Nicole sagt:

      Hallo,
      weil die Hafersahne, wenn du sie kochst, meiner Meinung nach, eher an Haferschleim als an Sahne erinnert.
      Viele Grüße
      Nicole

      • Macohe sagt:

        Ah, danke für die Info! Bin noch kompletter Neuling auf dem Gebiet des veganen Kochens 🙂
        Kann man aus Mandeln oder Hafer evtl. auch Sahne machen? Milch geht ja. Müsste theoretisch doch auch Sahne machbar sein, wenn man weniger Wasser und dafür Öl dazu nimmt? Und falls ja, kann man die auch zum Kochen nehmen?

        • Macohe sagt:

          Äh, tschuldigung, ich meinte natürlich nicht Hafer (zu dem hast Du ja schon was gesagt), sondern Hanf.

          • Nicole sagt:

            Hallo,
            Hanfsahne und Mandelsahne habe ich bis jetzt noch nicht gemacht. Wenn du es ausprobieren möchtest, nimm einfach mein Cashewsahne Rezept als Vorlage.
            Ich würde dir allerdings geschälten Hanf empfehlen, da sonst die Sahne dunkle Punkte hat. Hanfsahne und Mandelsahne kannst du auch zum kochen nehmen.
            Viele Grüße
            Nicole

  5. Joyce sagt:

    Lässt sich die Sahen eigentlich auch aufschlagen?

  6. Pia sagt:

    Hallo liebe Nicole,

    schlürfe gerade meinen grünen Tee mit einer köstlich cremigen heute hergestellten Hafersahne. Vielen Dank für das Rezept! Habe noch 1 EL Sanddorn-Honig dazugemixt, sonst alles wie von Dir beschrieben. Der Frühstückstee-Sahnevorrat für die nächsten Tage ist also gesichert (außer ich nasche sie vorher einfach so weg…) Die Hafermilch (nach einem Rezept von anderswo) war mir ein wenig zu dünn, aber die Sahne bringts wirklich!(Deine Videos sind eine große Hilfe dabei – sie nehmen einem die Hemmschwelle)

    Werde bestimmt noch oft hier herein schauen (als nächstes steht Deine Knoblauch-Mayo an) , denn ich bin dank einer Budwig-Therapie ganz ohne es geplant zu haben über Nacht zur Vegetarierin geworden. Fühlt sich herrlich an und ließ ganz nebenbei und ebenfalls ungeplant in 7 Wochen 7 Kilo von meinen Rippen purzeln!

    Liebe Grüße,
    Pia

    • Nicole sagt:

      Liebe Pia,
      schön, dass dir meine Hafersahne so gut schmeckt. Sie ist auch lecker über Eis. Nach einiger Zeit knuspert sie richtig.
      Ich hoffe, meine Knoblauchmayonnaise wird dir auch schmecken.
      Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß beim Durchstöbern meiner Rezepte. 🙂
      Liebe Grüße
      Nicole

  7. Regina Steiner sagt:

    Hallo Nicol ich bin zufällig auf deine Seite gestoßen ich bin überwältigt und dankbar daß du dein Wissen und Können an uns weitergibst bitte weiter soooo lichtvolle Grüße und 1000 DANK

  8. Ilona sagt:

    Hallo Nicole,

    das Rezept würde ich sehr gerne ausprobieren, klingt super. Kann man eigentlich auch ganze Hafterkörner verwenden, vielleicht eingeweicht?

    LG, Ilona

  9. PeterM sagt:

    Hallo Nicole(:,
    würde die Grundlage dieses Rezeptes auch für eine Reis-Sahne funktionieren? Also statt der 100 g Haferflocken, 100 g Reis?
    Freue mich auf deine Antwort!
    Liebe Grüße
    PM

    • Nicole sagt:

      Hallo Peter,
      es könnte eventuell mit Klebreis aus dem Asiamarkt klappen. Das habe ich aber noch nicht ausprobiert. Den Reis solltest du unbedingt gut waschen und über Nacht einweichen. Das Einweichwasser bitte weggießen.
      Liebe Grüße
      Nicole

  10. MissFortune sagt:

    Hab die Hafersahne heute probiert und bin begeistert 🙂 Geht schnell, schmeckt lecker.

    Hafermilch habe ich schon ein paar Mal mit meinem Sojamaker probiert, ist aber immer arg schmleimig und geschmacklich sehr gewöhnungsbedürftig geworden. Aber die Hafersahne hier schmeckt fast wie die gekaufte Hafermilch, nur eben etwas dicker. Mit mehr Wasser kriegt man dann bestimmt auch leckere Hafermilch hin. Wird gleich ausprobiert, sobald meine Mandelmilch leer ist.

    Die Hafersahne habe ich eben aufgekocht, mit Suppenpulver, Salz, Pfeffer und Kräutern gewürzt und noch ein klein bisschen mit Wasser verdünnt, damit sie nicht ganz so dick wird. Gab’s dann als Soße zu Kartoffeln und Schwarzwurzeln. War sehr lecker! 🙂

    • Nicole sagt:

      Klasse, dass dir die Hafersahne so gut schmeckt! 🙂
      Die Soße, die du da ausprobiert hast hört sich lecker an. Muss ich auch mal ausprobieren.
      Ich wünsche dir viel Spaß beim weiteren rumprobieren.
      Liebe Grüße
      Nicole

  11. Gerlinde sagt:

    Hallo Nicole,

    vielen Dank für das Rezept, habe eben die Hafersahne zubereitet, gibt es morgen mit Bananen zum Frühstück. Da ich ungern etwas noch Essbares wegwerfe, habe ich die abgesiebten Reste mit Salz und Hefeflocken vermengt und so eine Art Käse hergestellt, den gibt es heute abend über Gemüse.

    Grüße

    Gerlinde

  12. Tanja sagt:

    Hallo ich habe Deine Seite heute entdeckt und finde sie einfach super…
    Nun habe ich direkt eine Frage zum Hafer…
    Ich habe gelesen dass Getreide Antinährstoffe beinhalten und dass er weder zur Rohkost noch zur gesunden Kost gehört darüber war ich sehr bestürzt, da wir viel Hafer (Nackthafer das volle Korn vom Biobauern) verwenden. Nun meine Frage ist Hafer Rohkost oder „verschleimt“ es den Körper und schädigt durch die Antinährstoffe?
    Liebe Grüße Tanja

    • Michael sagt:

      Hallo Tanja,
      erst einmal vielen Dank für das Lob, wir freuen uns, dass Dir unsere Seite so gut gefällt. Deine Fragen zum Hafer sind gar nicht so einfach zu beantworten, aber ich versuche es trotzdem einmal.

      Industriell hergestellter Hafer ist keine Rohkost, da der Hafer bei der Herstellung stark erhitzt wird. Dadurch soll z.B. die Aktivität einiger Enzyme verringert werden, die ansonsten dazu führen würden, dass die Haferflocken schnell ranzig werden.

      Wenn Du Nackthafer in Bio Qualität kaufst, solltest Du darauf achten, dass er Rohkostqualität hat und keimfähig ist. Wenn Du unsicher bist, rufe doch einfach beim Hersteller an und erkundige Dich genau nach dem Herstellungsprozess und den Eigenschaften des Hafers. Ich würde so einen Hafer dann einfach mal keimen lassen um zu sehen ob er tatsächlich keimfähig ist.

      Der Begriff „Antinährstoffe“ behagt mir persönlich überhaupt nicht, denn eigentlich sind diese so genannten „Antinährstoffe“ in Pflanzen ja „Friss-mich-nicht-Stoffe“. Es sind Substanzen, welche die Nährstoffaufnahme im Darm verringern und die Pflanze dadurch für Fressfeinde uninteressant machen sollen. In Artikeln, in denen diesen „Antinährstoffen“ eine gesundheitsschädigende Wirkung nachgesagt wird, habe ich keine seriösen Quellennachweise gefunden, die das belegen.

      Im englischsprachigen Wikipedia Eintrag (einen deutschen gibt es nicht), wird außerdem darauf hingewiesen, dass der Anteil dieser Substanzen in den heutigen, domestizierten, Pflanzensorten erheblich reduziert wurde. Dadurch kann unser Körper diese Nahrungsmittel viel besser verwerten. Außerdem können solche Stoffe in vielen Pflanzen, beispielsweise durch Kochen, Einweichen oder Fermentieren ganz oder teilweise deaktiviert werden.

      Meiner Meinung wird hier, wieder einmal, etwas unverhältnismäßig aufgebauscht und ich würde mich nicht wundern, wenn es in Zukunft überteuerte Lebensmittel zu kaufen gäbe, die mit „frei von Antinährstoffen“ deklariert sind.

      Ich gehe ebenfalls nicht davon aus, dass der Nackthafer den Körper verschleimt. Natürlich kommen in vielen Pflanzen, auch in Getreidesorten, so genannte, Schleimstoffe vor, aber gerade die werden oftmals in der Pflanzenheilkunde verwendet. Zur Wirkung von pflanzlichen Schleimstoffen, zitiere ich hier einfach mal Wikipedia:

      „Wasserlösliche Schleimstoffe haben lokal erweichende, reizmildernde und einhüllende Wirkung auf die Schleimhäute. Wasserunlösliche Schleimstoffe wirken vor allem im Magen-Darm-Trakt, indem sie das Darmvolumen steigern und damit den Stuhlgang regulieren. Schleimstoffe werden auch eingesetzt, um Giftstoffe aufzusaugen, Entzündungen zu hemmen, den Blutzucker zu senken und in Einzelfällen auch das Immunsystem zu stärken.“

      Ich hoffe, ich konnte Deine Fragen damit zufriedenstellend beantworten.

      Viele Grüße
      Michael

  13. Veronika sagt:

    Hallo,
    beim rumstöbern nach neuen Rezepten bin ich auf eure Seite gelandet. Sie gefällt mir richtig gut 🙂 , Da hab ich doch direkt mal die Hafermilch ausprobiert. Bei mir war es der Fall, dass die Haferflocken sich nicht komplett „aufgelöst“ haben. Ich hab dann die Milch durch ein Sieb geschüttet und ein Brei von den ganzen Haferflocken gehabt. Sie war auch weiß und lecker. Allerdings sieht es in eurem Video so aus als ob es bei euch keinen Brei gibt der sich absetzt. Wisst ihr was ich falsch gemacht habe? oder reicht die Leistung von meinem Mixer nicht ? ( ist ein aufsatz für eine Küchenmaschine)
    Vielen Dank und liebste Grüße
    Veronika

    • Nicole sagt:

      Hallo Veronika,
      ich freue mich, dass dir unsere Seite so gut gefällt! 🙂
      Das die Haferflocken bei dir nicht ganz vermixt wurden kann am Mixer liegen oder auch daran, dass du am Anfang zu viel Wasser hinzu gegeben hast.
      Wenn die Hafermilch lange im Kühlschrank steht, setzt sich auch bei uns unten auch Brei ab, dass ist ganz normal. Einfach vor dem Verzehr einmal durchschütteln.
      Liebe Grüße
      Nicole

  14. Lena sagt:

    Oh je, oh je! Was hab ich falsch gemacht??? Habe nackthafer geflockt und dann wie im Rezept gemixt. Ich hab nen vitamix und der hat das vielleicht zu klein gemixt? Ich habe es durch n Teesieb gekippt und es gab nicht wirklich einen Rest, der im Sieb geblieben ist. Jedenfalls hat die sahne ganz schrecklich geschmeckt. Habe alles weg gekippt… Bevor ichs nun ein zweites mal wage, wollte ich fragen, ob jemand das selbe Problem hat? Kann es daran liegen, dass es zu fein gemixt war?
    Liebe Grüße Lena

    • Nicole sagt:

      Hallo Lena,
      mit Nackthafer habe ich es auch schon ausprobiert. Hat mir auch nicht geschmeckt, weil es total bitter war.
      Mit Haferflocken bekommst du das leckerste Resultat.
      Liebe Grüße
      Nicole

  15. Janet sagt:

    Tolle einfache Idee.Da weiss ich was drin ist.Macht unabhängig von Zucker.
    Finde es gut,daß die Sahne geschmacksneutral ist und sich in dem Sinne nach Vorlieben geschmacklich abwandeln lässt.

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