Vegane Frühlingsrollen

Vegane Frühlingsrollen

Das heutige Rezept passt perfekt zum ersten richtigen Frühlingswochenende dieses Jahres. Es gibt nämlich Frühlingsrollen und die gehören in China traditionell zum Chinesischen Neujahrsfest, mit dem der Beginn des Frühlings gefeiert wird. Nach diesem Winter verstehe ich gut, dass dieses Fest in China der wichtigste Feiertag des Jahres ist. Frühlingsrollen werden in Asien mit einem bestimmten Teig gemacht und im Wok frittiert.

Die Füllung macht die Frühlingsrollen aus

Für mich ist das Allerbeste an diesen wundervollen Teigrollen jedoch, dass sie sich so herrlich unterschiedlich befüllen lassen. Den Teig kann man natürlich auch kaufen, aber wie üblich mache ich ihn lieber selbst. So weiß ich was ich habe und kann auch spontan Frühlingsrollen machen, ohne darauf vertrauen zu müssen, dass mein Asia Shop den Teig auch gerade vorrätig hat.


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Zeitaufwand und Rezeptinfos

Vorbereitungszeit: 45 Minuten
Zubereitungszeit: 15 Minuten
Arbeitszeit: 1 Stunde
Ernährung :Vegane Küche
Gericht :Fingerfood, Snacks
Schwierigkeit :einfach
Kosten :bis 5 €
Zeitaufwand :recht schnell zubereitet
Eigenschaften :laktosefrei

Unser Video zum Rezept

Die Im Video verwendete Musik ist von Kevin Mac Leod Intro: Heartwarming Titel: Eastern Thought Lizenz: Royalty free music Website: www.incompetech.com

Zutaten

  • 200 gr Mehl
  • 80 gr Kartoffelstärke, oder Tapiokastärke
  • 1 TL Salz
  • 400 ml Wasser
  • Chinakohl, vorgegart, optional
  • Mungosprossen

Portionen:20Frühlingsrollen

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So wird´s gemacht

  • Zuerst mischt ihr alle Zutaten für den Teig zusammen. Lasst den fertigen Teig einige Minuten stehen, damit sich alles gut verbindet. Danach erhitzt ihr eine beschichtete Pfanne ohne Öl einmal sehr stark und stellt den Herd dann auf die kleinste Stufe.  
  • Nun streicht ihr den Boden der Pfanne mit einem, für Nahrungsmittel geeigneten, Pinsel (ich bevorzuge Silikonpinsel) dünn mit Teig ein. Wenn der Teig fest genug geworden ist, dass seht ihr daran dass sich Bläschen unter dem Teig bilden, nehmt ihr ihn vorsichtig aus der Pfanne. Das macht ihr, bis der Teig fast aufgebraucht ist. Einen Rest braucht ihr später, um die Frühlingsrollen zu verkleben.
  • Bei der Füllung sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die von mir gewählte Füllung ist im Prinzip die Basisfüllung die üblicherweise verwendet wird. Sie ist sehr einfach, aber auch sehr lecker. Das Rollen der des Teiges könnt ihr sehr schön im Video sehen, dort zeige ich auch, wie ich eine Frühlingsrolle mit etwas Teig "repariere"
  • Wenn ihr alle Rollen fertig gerollt habt, braucht ihr sie nur noch goldbraun frittieren. Ich habe diesmal nicht den traditionellen Wok genommen, sondern eine Fritteuse, denn bei knapp über 0 Grad fehlte mir irgendwie der Sinn dafür draußen lange am Wok zu stehen.

Tipps und Tricks

Am besten funktioniert das Einrollen der Teigrollen, wenn ihr den fertigen Teig direkt verarbeitet. Das geht aber nur mit zwei Leuten. Einer macht den Teig der andere rollt. Falls ihr den Teig erst komplett alle ausbacken möchtet, verwahrt ihn bis zum Rollen am besten in einem sauberen Küchentuch. Wenn ihr die einzelnen Teigfladen hinterher trennt, solltet ihr langsam und behutsam vorgehen, da der Teig sonst reißt.
Damit eure Frühlingsrollen gelingen, solltet ihr die meisten Zutaten, z. B. Chinakohl, leicht vor garen, damit sie etwas weicher werden und einen Teil der Flüssigkeit verlieren.
Habt ihr dieses Rezept schon ausprobiert?Markiert uns @mehralsrohkost oder tagged #mehralsrohkost

11 Antworten

  1. Jen sagt:

    Super Rezept, gibt´s ab sofort öfter.
    Danke für das tolle Rezept.

  2. Raju4ever sagt:

    Kann man die fertigen Blätter auch einfrieren?

  3. Sandy sagt:

    Das schaut ja so lecker aus.
    Vor allen Dingen, dass du die Teigblätter selber machst.
    Toll.

    Muss ich ausprobieren!!!

  4. Hans sagt:

    Sieht sehr gut aus, kann aber leider nicht erkennen ob hier Reismehl oder ganz normales Mehl genommen wird.

    Wäre über eine kleine Info diesbezüglich dankbar.

    • Nicole sagt:

      Hallo Hans,
      im Rezept habe ich angegeben, welches Mehl ich verwendet habe. Ganz normales Mehl + Kartoffel- oder Tapiokastärke.
      Liebe Grüße
      Nicole

      • Hans sagt:

        Hallo Nicole,
        besten Dank für die schnelle Info.
        Ich habe oben nur 200g Mehl gelesen und dachte daß man wahrscheinlich Reismehl braucht. Vielleicht zu viel hinein interpretiert ;-)…

        Werde das mal probieren – nochmals vielen Dank !

  5. Sabina Carlozzo sagt:

    Vielen Dank für dieses Rezept. Ich werde Seitan anbraten, zerbröseln und geriebene Karotten zur Fülle dazugeben.

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