Rohkost Avocado Salatdressing

Rohkost Avocado Dressing

Avocados sind nicht nur sehr schmackhaft sondern sie sind auch noch richtig gesund. Da liegt es nahe, sie in möglichst viele Rezepte einzubauen. In diesem Fall habe ich deshalb ein Avocado Salatdressing für euch, das sich z.B. ganz hervorragend zum Grillen eignet, denn was wäre ein Grillabend ohne gute Salate.

Avocado Salatdressing, gesund, einfach und lecker

Der Vorteil an diesem Dressing ist, dass ihr lediglich eine Avocado, ein paar Cashewkerne, etwas Zitrone und ein paar Gewürze braucht. Auch wenn ihr spontan ein Dressing benötigt, z.B. wenn Freunde oder Familie unangemeldet vorbeischauen, ist das Dressing eine gute Wahl, denn es ist sehr schnell zubereitet. Besonders liebe ich an diesem Dressing übrigens, dass es durch seine dickflüssige Konsistenz nicht am Salat vorbei läuft sondern sich schön vermischt ohne sich gleich am Boden zu sammeln.


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Zeitaufwand und Rezeptinfos

Vorbereitungszeit: 5 Minuten
Zubereitungszeit: 30 Minuten
Arbeitszeit: 35 Minuten
Ernährung :Rohkost, Vegane Küche
Gericht :Basics, Mayonnaisen
Schwierigkeit :einfach
Kosten :bis 5 €
Zeitaufwand :schnell zubereitet
Eigenschaften :kalorienarm, laktosefrei, sojafrei

Unser Video zum Rezept

Die Im Video verwendete Musik ist von Kevin Mac Leod Intro: Heartwarming Titel: Modern Jazz Samba Lizenz: Royalty free music Website: www.incompetech.com

Zutaten

  • 1 Avocado
  • 20 gr Cashewkerne, kurz eingeweicht
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4-1/2 TL Zitronensaft
  • 250-400 ml Wasser, nach Konsistenz
  • 1-2 Zehen Knoblauch
  • 1 Zwiebel, klein
  • Etwas Basilikum, frisch
  • Etwas Petersilie, frisch

Portionen:400ml Dressing

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So wird´s gemacht

  • Die Zwiebel, den Knoblauch und die Zitrone grob kleinschneiden.
    Alle Zutaten in den Mixer geben - mixen - fertig!
    Guten Appetit!

Tipps und Tricks

Ich habe hier meistens Nüsse eingeweicht im Kühlschrank stehen, da ich sie so nicht so gut vertrage. Menschen, die viel Rohkost essen, haben sie aber meist sowieso im Haus, da Nüsse in vielen Rezepten vorkommen.
Das Einweichen von Nüssen macht auf jeden Fall Sinn, denn dadurch werden sie für uns verträglicher und besser verdaulich. Das liegt daran, dass Nüsse so genannte Enzyminhibitoren beinhalten. Diese Stoffe verhindern in der Natur, dass die Nährstoffe der Nuss, die für die Entstehung eines neuen Baumes benötigt werden, möglichst lange erhalten bleiben und somit dann zur Verfügung stehen, wenn sie benötigt werden.
Allerdings verhindern diese Stoffe ebenfalls, dass unser Verdauungssystem an diese Nährstoffe heran kommt. Wenn wir die Nüsse aber über einen längeren Zeitraum (12 Stunden) einweichen, verschwindet ein Großteil dieser Enzyminhibitoren und unser Körper kann sich über die guten Nährstoffe hermachen.
Habt ihr dieses Rezept schon ausprobiert?Markiert uns @mehralsrohkost oder tagged #mehralsrohkost

7 Antworten

  1. Becky sagt:

    Hallo Nicole,
    das Dressing werde ich sicher sehr bald ausprobieren und klingt klasse.
    Noch eine Frage zu dem Avocadokern: Was macht man mit ihm, wenn er gekeimt ist? Kann man Teile davon essen oder machst Du das, um eine Pflanze zu ziehen?

    Liebe Grüße an die nimmermüde & fleißige Videodreherin! 🙂
    Becky

    • Nicole sagt:

      Hallo Becky,
      toll, dass du mein Avocado Dressing ausprobieren möchtest. 🙂
      Wenn der Kern eine Wurzel ausgebildet hat und oben ein oder zwei Blättchen zu sehen sind, kannst du den Kern in Erde setzen und das Avocadopflänzchen wachsen lassen. Ich habe hier schon drei richtig große Pflanzen stehen. Bis der Kern keimt dauert es allerdings ein wenig.
      Du kannst den Kern auch essen, bzw. in einen grünen Smoothie machen. Das geht aber nur mit einem Hochleistungsmixer. Auf 2 Liter mache ich aber nur einen halben Kern, sonst finde ich den Smoothie zu bitter.
      Liebe Grüße
      Nicole

      • Sylvie sagt:

        Hallo Nicole!

        Ich habe mal einen Avocadokern spaßeshalber in einen großen (bereits bepflanzten) Topf gesteckt. Und als ich ihn schon lange, lange vergessen hatte, stand da plötzlich ein „Stock“ in der Erde. Ich wunderte mich einige Tage lang darüber (ohne genauer hinzuschauen) und fragte mich, welches meiner Kinder da einen Stock in die Erde gesteckt hatte. Dann fielen mir zwei Blättchen ganz oben auf.
        Jetzt bin ich mittlerweile immer noch stolze Besitzerin einer Avocadopflanze. Ich habe gehört, sie sollen schwer zu pflegen sein. Meine jedenfalls gedeiht immer noch prächtig. 🙂

        Und noch zum Thema Nüsse und Kerne einweichen:
        Das habe ich schon oft gelesen. Eine Zeitlang bereitete ich mir täglich einen Schokodrink zu bestehend aus noch einigen weiteren Zutaten und eingeweichten Mandeln.
        Irgendwann (nicht von Anfang an) jedoch bekam ich mordsmäßige Bauchschmerzen, die mich den ganzen Tag lang flach legten, verband das aber nicht mit dem Drink. Den trank ich zu der Zeit gerade nicht mehr täglich, sodass die Bauchschmerzen am nächsten Tag weg waren und ich das einfach abtat.
        Beim nächsten Drink dasselbe Spiel. Irgendwann vermutete ich, dass es damit zusammenhängen müsste; allerdings tippte ich auf eine von den anderen Zutaten und ließ so gut wie alles weg, um mich an den Übeltäter heranzutasten. Der stellte sich dann jedoch gleich als die eingeweichten Mandeln heraus, denn viel mehr war nicht drin.
        Seitdem weiche ich die Mandeln (bin mittlerweile auf Cashews „umgestiegen“ und hab es hier mit Einweichen noch nicht probiert) nicht mehr ein und ich hatte nie wieder dieses unglaubliche Bauchweh.
        Erklären kann ich mir das überhaupt nicht, da ja überall darauf hingewiesen wird, dass die eingeweichten Nüsse und Kerne besser verträglich seien… 🙁

        • Michael sagt:

          Hallo Sylvie,

          wir haben inzwischen auch einige Avocadopflanzen kultiviert. Eines dieser Bäumchen ist schon mannshoch. Das Wetter momentan bekommt ihnen scheinbar ganz besonders gut, denn man kann beim Wachsen fast zuschauen. Dass sie schwer zu pflegen sind, kann ich auch nicht sagen. Bis auf regelmäßige Bewässerung und sporadische Düngergaben mache ich eigentlich nichts und bei uns wuchern sie regelrecht. Ich habe sie sogar schon mehrfach oben zurück geschnitten, da die Pflanzen dadurch buschiger werden. Allerdings scheinen sie anfällig für Schildläuse zu sein. Die muss ich bei unseren Pflanzen regelmäßig bekämpfen.

          Eingeweichte Nüsse/Mandel haben bei uns noch nie derartige Folgen gehabt wir bei Dir und ich konnte bisher auch keine ähnlichen Berichte im Internet finden. Mandeln gelten sogar als sehr bekömmlich und als Hausmittel das insbesondere bei Sodbrennen hilft, also den Magen beruhigt. Hast Du möglicherweise Mandeln erwischt die nicht in Ordnung waren?

          viele Grüße

          Michael

        • papierele sagt:

          das Problem mit den Bauchschmerzen kenne ich nur allzugut. Ich esse sehr viel Nüsse und Kerne. Diese weiche ich über Nacht ein, lasse sie wieder trocknen (wirklich durchtrocknen, damit sie ja keinen Schimmel ansetzen)und danach fülle ich sie in Gläser und habe so stets bekömmliche Nüsse und Kerne bereit.Bin jetzt erst auf diesen wunderbaren Blog gestossen – Kompliment dazu – und dachte, vielleicht ist das ein nützlicher Tipp für alle magen-darmempfindlichen Menschen. Ich weiss von was ich spreche, denn ich leide sehr darunter.
          papierele

          • Nicole sagt:

            Vielen Dank für dein Kompliment und das du deine Erfahrungen hier teilst! 🙂
            Liebe Grüße
            Nicole

      • Jubilieee sagt:

        Ich mache es so, dass ich den Kern direkt, wenn er noch frisch ist, fein reibe, dann bei 50°C Ober- und Unterhitze im Ofen trockne und anschließend in einer Kaffeemühle fein mahle, so kann man ihn dann auch für Schmoothies usw. verwenden 😉
        Bei nächster Gelegnheit werde ich mich allerdings auch mal daran machen, eine kleine Avocadopflanze zu züchten, allerdings ohne das „Wasserstehen“, das hat bisher nie geklappt.

        LG

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