Gomasio – Sesamsalz aus Japan

Wie versprochen habe ich heute noch eine tolle Sache, die ihr mit eurem selbst gerösteten Sesam zubereiten könnt, nämlich Gomasio. Diese Würzmischung mit dem Japanischen Namen, goma = Sesam und shio = Salz, stammt ursprünglich aus Asien und wird auch bei uns schon lange verkauft. Den großen Durchbruch hat das Sesamsalz allerdings nie geschafft, dabei hat es viele positive Eigenschaften. Vor allem ist es sehr lecker, egal ob ihr es in Suppen, über Salat, in Eintöpfen oder einfach auf einem Brot genießt. Außerdem enthält es dank des hohen Sesamanteils viel Calzium und letztendlich soll es auch bei einem übersäuerten Magen hilfreich sein.

Mit Gomasio die Salzaufnahme senken

Mit Gomasio kann auch die Salzaufnahme erheblich verringert werden, wenn man es als Ersatz für herkömmliches Speisesalz verwendet. Da in den meisten fertigen Lebensmitteln ohnehin schon erhebliche Mengen an Salz enthalten sind, finde ich das einen sehr positiven Aspekt. Das Mengenverhältnis zwischen Sesam und Meersalz müsst ihr im übrigen für euch selbst herausfinden. Allgemein wird von einem Mischungsverhältnis von ca. 7:1 ausgegangen, aber wie ihr seht habe ich noch weniger Salz verwendet, da uns das völlig ausreicht. Ganz wichtig ist übrigens, dass ihr das Gomasio erst nach dem Zubereiten der Speisen verwendet und nicht mitkocht. Nur so kann es seine positiven Eigenschaften und sein volles Aroma entfalten.

Wer von euch das Video zum Gerösteten Sesam schon gesehen hat, kann im aktuellen Video gleich zu folgendem Zeitpunkt gehen: 02:00. Ich habe das Rösten nämlich, der Vollständigkeit halber, noch einmal mit in dieses Video hinein genommen.

Infos und ZutatenRezept VideoDeine Meinung | bisher Keine Kommentare
Gomasio - Sesamsalz
Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Arbeitszeit 25 Minuten

Infos zum Rezept

Gomasio - Sesamsalz aus Japan

Gomasio ist ein traditionelles japanisches Würzmittel, welches ihr ganz einfach aus Sesam und Salz zubereiten könnt. Probiert es einfach mal aus.

Gericht Basics
Eigenschaft glutenfrei, laktosefrei, sojafrei
Schwierigkeitsgrad einfach
Kosten bis 5 €
Zubereitungszeit schnell zubereitet
Ernährungsform Vegane Küche

Zutaten

Portionen : 100 Gramm
  • 100 gr Sesam ungeschält
  • 10 gr Meersalz
  • Wasser zum Waschen

Anleitungen

  1. Als erstes wascht ihr den Sesam gründlich, damit er von Staub und sonstigen Verunreinigungen befreit wird. Lasst den Sesam gut abtropfen und gebt ihn dann ohne Fett in eine unbeschichtete Pfanne (siehe Tipps und Tricks). Nun rührt ihr den Sesam bei mittlerer Hitze so lange bis er trocken und leicht gebräunt ist. Dies dauert einige Zeit. Zuerst verdunstet das Restwasser und es entsteht Wasserdampf. Dann erhitzen sich die Körner langsam und sie fangen an zu knistern und zu knacken, manche springen sogar aus der Pfanne. 

  2. Der Sesam ist fertig geröstet, wenn er trocken ist und ihr ihn zwischen euren Fingern zerbröseln könnt. Außerdem riecht es angenehm nussig und aromatisch. An diesem Punkt muss der Sesam aus der Pfanne und auf einen Teller oder in eine Schale, denn sonst wird er zu dunkel und verliert sein feines Aroma. Wenn es raucht, ist es wahrscheinlich schon zu spät. 

  3. Nun gebt ihr das Meersalz zum Trocknen in die noch heiße Pfanne. Das dauert ca. 1 - 3 Minuten.

  4. Zu guter letzt gebt ihr den abgekühlten Sesam und das Meersalz in einen Minimixer, einer Kaffeemühle oder einen Mörser und vermahlt alles. Wenn noch ein paar Körnchen ganz oder teilweise ganz sind, ist euer Gomasio genau richtig.

  5. Lagert das Gomasio am besten in einem, luftdicht, verschlossenen, Glas im Kühlschrank. So bleibt er bis zu 4 Monaten frisch und und aromatisch. Wenn ihr das Gomasio bei Raumtemperatur lagert bleibt es ca. 1 Monat frisch und aromatisch.

Tipps und Tricks

Da ich meine Pfannen ganz normal spüle habe ich die Erfahrung gemacht, dass der Sesam in beschichteten Pfannen den Geschmack vom Spülmittel annimmt. Das finde ich nicht so besonders lecker. Außerdem kann es euch in einer beschichteten Pfanne passieren, dass die Beschichtung verbrennt. Dann ist nicht nur eure Pfanne hin, es ist auch gesundheitsschädlich.


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Die Im Video verwendete Musik ist von Kevin Mac Leod
Intro: Heartwarming
Titel: Brittle Rille
Lizenz: Royalty free music
Website: www.incompetech.com
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