Frijoles de Olla

Unser heutiges Rezept stammt aus Mexiko. Frijoles de Olla bedeutet übersetzt so viel wie „Bohneneintopf“ oder „Bohnen aus dem Topf“. Interessanterweise bedeutet „frijol“ in Mexiko nicht nur Bohne, sondern auch generell „Essen“ Dies verdeutlicht, welch eine große Bedeutung Bohnen dort haben. Neben Mais und Chili, bilden sie die Basis der mexikanischen Küche. In den meisten mexikanischen Haushalten findet sich immer ein Bohnengericht auf dem Herd oder im Kühlschrank. Der Bohneneintopf, den ich euch heute vorstelle, enthält allerdings normalerweise auch Speck. Diesen ersetzen wir durch einen raffinierten Backfett-Rauch-Ahornsirup-Mix.

Frijoles de Olla, aber ohne Speck

Erdacht hat sich das Ganze der Autor Jason Wyrick, der seine Wurzeln in Mexiko hat. In seinem Buch „Vegane Mexikanische Küche“, welches im Unimedica Verlag erschienen ist, bietet er eine Vielfalt an mexikanischen Rezepten, die er in vegane Varianten umgesetzt hat. Sehr gut finde ich, dass auch erklärt wird, wie man typisch mexikanische Zutaten ersetzen kann, die man möglicherweise außerhalb Mexikos nicht einfach bekommt. Dadurch bleiben die Gerichte authentisch, auch wenn vielleicht mal die eine oder andere Originalzutat fehlt.

Was benötigt ihr für dieses Rezept?

Das Rezept stammt aus dem Buch Vegane mexikanische Küche* von Jason Wyrick. Für die Zubereitung benötigt ihr nur einen Topf zum Kochen und ganz normale Küchenutensilien.

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Zuletzt aktualisiert am 24. September 2018 um 16:32 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.


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Frijoles de Olla
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 2 Stunden
Arbeitszeit 2 Stunden 10 Minuten

Infos zum Rezept

Frijoles de Olla

Frijoles de Olla gehören zu den meistgekochten Gerichten in Mexiko. Wir haben hier eine wohlschmeckende vegane Variante des beliebten Bohneneintopfes.

Gericht Eintöpfe, Suppen
Eigenschaft(en) günstig
Schwierigkeitsgrad einfach
Kosten bis 5 €
Zubereitungszeit zeitaufwändig
Ernährungsform Vegane Küche

Zutaten

Portionen : 4 Personen
  • 450 g getrocknete Bohnen z. B. Pinto-, schwarze, Fava-, Garbanzo- oder peruanische Bohnen
  • 2,5 l Wasser
  • 1 kleine gelbe oder weiße Zwiebel in Würfel geschnitten
  • 1 1/2 - 2 TL Salz oder Rauchsalz
  • 2 EL veganes Backfett
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 EL Flüssigrauch (optional)
  • 3 - 4 EL Chilipulver oder Paprikapulver
  • 1 EL getrockneter Epazote oder Bohnenkraut

Optionale Garnierungen

  • 1 Flaschentomate in Würfel geschnitten
  • 1 Frühlingszwiebel in Würfel geschnitten
  • 1 Serrano Chili entkernt und fein gehackt

Anleitungen

  1. Die Bohnen, Wasser, Zwiebel und ½ Teelöffel des Salzes (und den optionalen Backfett-Mix) in einen 4-Liter-Topf geben und bei starker Hitze mit Deckel zum Kochen bringen.

  2. Dann die Hitze reduzieren, sodass das Wasser köchelt, und mit Deckel so lange köcheln lassen, bis die Bohnen gerade weich sind. Dies dauert ca. 1 Stunde. Die Kochzeit ist abhängig von Größe und Alter der Bohnen und ob sie vorher eingeweicht wurden.

  3. Nun die restlichen 1 bis 1 ½ Teelöffel Salz und das Chilipulver oder Paprikapulver hinzufügen. Kochen lassen, bis die Brühe leicht sämig ist Auch das dauer etwa 1 Stunde.

  4. Falls ihr Epazote oder Bohnenkraut verwendet, gebt es etwa 15 Minuten, bevor die Bohnen gar sind, hinzu. 

  5. Vor dem Servieren über jede Schüssel die optionalen Zutaten drüber streuen und anschließend genießen.

Tipps und Tricks

Das Einweichen der Bohnen vor dem Kochen ist für dieses Rezept eigentlich nicht nötig, da sich durch das Einweichen die Kochzeit der Bohnen nicht nennenswert verringert. Ich weiche die Bohnen aber dennoch ein, da bei Bohnen, die länger als 12 Stunden eingeweicht werden der Keimprozess beginnt, was sie leichter verdaulich macht und ihr Nährstoffprofil verbessert.

Außerdem reduziert das Einweichen auch die Menge des in Bohnen vorhandenen unverdaulichen Zuckers, da etwas dieses Zuckers ins Wasser übergeht. Aus diesem Grund verwende ich das Einweichwasser nicht.

Laut Buch kann man Epazote durch nichts anderes ersetzen. Da ich keines hatte, habe ich das heimische Bohnenkraut verwendet. Es hat hervorragend mit den Bohnen harmoniert.

Wenn ihr Rauchsalz verwendet braucht ihr keinen Flüssigrauch mehr.


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Im Video wurde folgende Musik verwendet:

Intro: "Heartwarming"
Artist: Kevin Mac Leod, www.incompetech.com
Licensed under Creative Commons: By Attribution 3.0

Video: „Winds of spring
Artist: The 126ers
Licensed under: YouTube Audio Library - "No Copyright Music"
Eure Kommentare zu diesem Rezept
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