Olivenöl – Das grüne Gold vom Mittelmeer

Oliven

Auf besonderen Wunsch habe ich einige Informationen über Olivenöl für euch zusammen getragen. Bei uns in Deutschland können wir 3 zum Verzehr geeignete Olivenöle kaufen, das „Native Öl Extra“, das „Native Olivenöl“ und das „Reine Olivenöl“. Die qualitativ hochwertigsten Öle sind die Nativen Olivenöle:

  • Natives Öl Extra – dies ist das Öl aus der ersten sanften Pressung. Es ist sehr hell, hat einen milden Geschmack und enthält bis zu 0,8% Fettsäure.
  • Natives Öl – das Öl aus der zweiten Pressung, enthält mehr Chlorophyll, ist folglich dunkler und hat einen intensiveren Geschmack. Es enthält bis zu 2% Fettsäure.

Beide Öle werden nur durch schonendes Pressen ohne Chemische Behandlung oder Erwärmung gewonnen. Dann werden diese naturreinen Öle nur noch gereinigt und gefiltert. Dadurch haben diese Öle haben den Vorteil, dass durch die kalte Pressung die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Die Qualität der Öle wird durch den Fettsäuregehalt bestimmt.

Native Olivenöle – gut für die Gesundheit

Kalt gepresste Olivenöle haben ca. 822 kcal pro 100 ml. Sie haben einen hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren (das ist von Sorte zu Sorte ein wenig unterschiedlich, am besten auf die Flasche schauen, da steht es genau drauf) und so gut wie kein Cholesterin. In 100 Gramm Öl sind ca. 12 mg Vitamin E enthalten. Vitamin E wirkt freien Radikalen entgegen. Olivenöl beugt Krebs und Herzkrankheiten vor, senkt den LDL-Cholesterinwert und hat eine positive Wirkung auf den Fettstoffwechsel. Außerdem führt es zur Senkung des Blutdrucks und soll die Gefahr vermindern an Diabetes zu erkranken. Ich kaufe fast ausschließlich Natives Öl Extra, denn neben den vielen positiven Eigenschaften und der hohen Qualität mögen es, dank des milderen Geschmacks, auch die Kinder.


„Reines Olivenöl“

Der Vollständigkeit halber möchte ich erwähnen, dass man in Deutschland auch noch das „Reine Olivenöl“ erhält. Dabei handelt es sich hauptsächlich um ein Olivenöl, welches warm gepresst wird. Durch diese warme Pressung enthält es viele freie Fettsäuren und muss abschließend noch industriell raffiniert werden. Am Ende dieses Prozesses steht ein geschmackloses Öl ohne die wertvollen Bestandteile der Nativen Olivenöle. Um das im Handel erhältliche „Reine Olivenöl“ zu bekommen wird das industriell hergestellte Öl mit Nativem Olivenöl vermischt. Das Mischverhältnis ist dabei nicht vorgeschrieben so dass meist wohl recht wenig Natives Öl enthalten ist. Empfehlen kann ich dieses Öl daher nicht.

Gute Qualität muss nicht teuer sein

Wegen der großen Beliebtheit werden Olivenöle bei uns in regelmäßigen Abständen getestet und ich habe die Erfahrung gemacht, dass mal dieses und mal jenes Öl besonders gut abschneidet. Bei diesen Tests hat sich übrigens schon oft herausgestellt, dass auch relativ günstige Olivenöle von Discountern sehr gute Noten bekamen, während manch teures Öl auch schon mal schlecht abschneidet. Richtig gutes Öl muss also nicht zwingend teuer sein.

Tipp – auch gut für Haut und Haare

Auch für Haut und Haare ist Olivenöl bestens geeignet. Dazu tragen neben den ungesättigten Fettsäuren und dem Vitamin E vor allem die reichlich enthaltenen Polyphenole, welche als starke Radikalfänger bekannt sind, bei. Diese wirken der Zellzerstörung – auch in Haut und Haar, entgegen. Weil das Olivenöl vom Aufbau her unseren hauteigenen Fetten ähnelt wird es von der Haut zusätzlich sehr gut aufgenommen, und kann seine Wirkung voll entfalten. Über die Möglichkeiten Olivenöl als Haut- und Haarpflege zu verwenden bekommt ihr hier bald noch ausführliche Informationen.

Wenn euch ein weiteres wunderbares Öl interessiert, dann könnte euch mein Artikel über Leinöl interessieren.

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