Moulinex Infiny Press Revolution

Infiny Press Revolution

Nachdem wir unser Rezept für einen frischen Multivitaminsaft veröffentlicht hatten, bekam ich von euch viele Fragen zu meiner neuen Saftpresse, die ich einzeln gar nicht alle beantworten konnte. Deshalb kommt heute ein Artikel über meine neue Saftpresse, in der ich hoffentlich alle gestellten Fragen beantworte.

Warum ein Entsafter und welcher soll es sein?

Normalerweise stehe ich auf grüne Smoothies aus unserem Mixer. Unsere Kinder können damit allerdings gar nichts anfangen. Die fliehen schon, wenn sie sehen dass ich Grünzeug bereit lege und den Mixer betriebsbereit mache. Bei Säften sieht das schon ganz anders aus, die trinken wir alle gern und auch die versorgen uns ja mit den nötigen Vitaminen und Mineralstoffen.

Deshalb habe ich mir gedacht, dass ein Entsafter eine gute Idee sei. Wie bei allen anderen Geräten, gibt es auch hier viele verschiedene Varianten und Preisklassen. Ich wollte kein No-Name Gerät vom Discounter, denn damit haben wir bisher schon des öfteren schlechte Erfahrungen gemacht. Nach einer ausgiebigen Recherche habe ich dann entschieden, dass es ein so genannter „Slowjuicer“ sein solle, damit ich auch frische Kräuter oder anderes Grün entsaften kann. Außerdem kommen durch die langsame Presstechnik Früchte und Gemüse mit wenig Sauerstoff in Berührung, was verhindert, dass der Saft zu schnell oxidiert und die gesunden Inhaltsstoffe sich gar zu schnell verflüchtigen. Damit blieben nicht mehr so viele Geräte übrig, die meinen Ansprüchen gerecht wurden und letztendlich fiel meine Wahl auf Moulinex Infiny Press Revolution. Sie kam meinen Vorstellungen am nächsten, sieht dazu noch gut aus und außerdem habe ich schon gute Erfahrungen mit Geräten von Moulinex gemacht.

Die ersten Versuche mit dem Moulinex Infiny Press Revolution

Direkt nach der Lieferung des Gerätes und nach einer kurzen Studie der Betriebsanleitung (ja ich lese die!) nahm ich den Slowjuicer erstmals für einen einfachen Apfelsaft in Betrieb. Das Ergebnis war absolut überzeugend. Ganz trockener Trester und wirklich viel leckerer, klarer Saft. Die Reinigung gestaltete sich ebenfalls einfach. Ich benötige ca. 10 Minuten um das Gerät komplett zu säubern und finde das sehr angenehm. Die mitgelieferte Reinigungsbürste ist gut durchdacht und bei der Reinigung eine große Hilfe. Damit komme ich ohne Probleme in jede Ecke der Saftpresse. Außerdem könnt ihr die abnehmbaren Teile auch alle in der Spülmaschine reinigen, wenn ihr mal keine Lust habt sie mit der Hand zu spülen. Der erste Eindruck war also durchweg positiv. Das Gerät sieht gut aus, die Bedienungsanleitung ist übersichtlich und verständlich geschrieben, Aufbau und Inbetriebnahme verliefen problemlos und der Saft war großartig.


Erste Härtetests

Die Generalprobe hatte die Presse also überstanden, aber ich kaufe natürlich kein Gerät in der Preisklasse um damit nur Apfelsaft zu machen. In den nächsten Tagen kamen weitere Aufgaben auf die Saftpresse zu und dabei zeigte sie auch einige Eigenheiten, die man kennen sollte um optimale Ergebnisse zu erzielen. Besonders positiv hat mich überrascht, wie gut die Infiny meine Kräuter entsaftet. Auch Weizengras ist kein Problem. Der Trester ist jedes Mal richtig trocken und es gibt eine richtig Gute Saftausbeute. Was mir auch besonders gut gefällt, ist, dass im Vergleich zu anderen Geräten ganze Möhren hinein gegeben werden können, ohne das das Gerät blockiert.

Schwer tat sich die Presse am Anfang mit faserigem Gemüse und Früchten. Das steht auch so in der Anleitung, aber so leicht wollte ich mich nicht geschlagen geben. Da ich auf jeden Fall z. B. Sellerie und Ananas entsaften wollte, habe ich beides in sehr kleine Stücke geschnitten und abwechselnd mit den anderen Zutaten entsaftet. Das funktioniert sehr gut. Ganz wichtig ist, das Gerät nicht zu überfüllen, denn da der Infiny langsam presst, braucht er seine Zeit zum Entsaften und ist langsamer als ein Zentrifugalentsafter. Man entwickelt aber sehr schnell ein Gefühl dafür, wie viel man vom jeweiligen Obst/Gemüse in das Gerät füllen kann. Wenn man es dann doch mal zu gut meint und das Gerät blockiert, ist das auch das völlig problemlos, denn es schaltet sich automatisch ab. Es ist dann in kürzester Zeit auseinander gebaut wenn die Verstopfung behoben ist kann es sofort weitergehen. Anfangs ist mir das einige Male passiert, aber inzwischen habe ich den Dreh raus, so dass es keine derartigen Unterbrechungen mehr gibt.

Was ihr noch wissen wolltet

Einige von euch haben angemerkt, dass der Infiny Press im Video wackelig aussieht. Der Aufsatz der Saftpresse ist so aufgesetzt, dass sie beweglich bleibt und nicht sofort bei einer kleine Blockade zerbricht. Sie ist quasi gewollt wackelig. Meine Tochter fand es übrigens besonders gut, dass durch den Schaumtrenner kein Schaum mehr im Saft ist. Ja, man kann mit dem Infiny Press auch schon Morgens entsaften ohne Familie und Nachbarn gegen sich aufzubringen. Das Gerät arbeitet leise und schont Mitmenschen, die noch schlafen.

Ein erstes Fazit

Die Anschaffung hat sich für mich gelohnt und ich bin sehr zufrieden, da ich es auch intensiv nutze. Wer gern und oft Saft trinkt wird seine Freude an dem Infiny Press haben. Die Saftausbeute ist groß und der Saft ist klar und ohne Schaum. Die Reinigung ist, auch dank der mitgelieferten Bürste, einfach und sie geht schnell, so dass es sich auch lohnt das Gerät mal für kleinere Mengen in Betrieb zu nehmen. Normales Obst und Gemüse verarbeitet die Saftpresse gründlich und problemlos. Faseriges Obst und Gemüse sollte man sehr klein schneiden und im Wechsel mit anderem Obst und Gemüse in das Gerät geben, dann klappt das auch. Kerngehäuse gebe ich nicht mit in die Presse, da ich den Trester hinterher gerne trockne. Das Pressen dauert natürlich länger, als bei einem Zentrifugalentsafter, aber dafür ist es schonender und leiser und es bleiben mehr Vitamine und Mineralstoffe im Saft. Ich bin gespannt wie sich der Infiny Press im Langzeitgebrauch schlägt. Schließlich steht bei vielen Obstsorten die Ernte an und wer selbst Obstbäume oder auch nette Nachbarn hat, die einen mit Äpfeln, Birnen oder Zwetschgen versorgen, der weiß dass man das alles gar nicht essen kann. Deshalb wird unsere Saftpresse in den nächsten Wochen wohl Schwerstarbeit leisten müssen.

Ich hoffe, ich habe alle eure Fragen beantwortet und niemanden vergessen.

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