Frutarier, was essen sie eigentlich?

Frutarier

Frutarier gehen in ihrer Ernährung noch einen Schritt weiter als die Veganer. Die Bezeichnung Frutarier entstand aus den englischen Begriffen für „fruit“ und „vegetarian“, was dann das Kunstwort „fruitarian“ ergab. Aus der Bezeichnung lässt sich gut erkennen, dass Frutarier, oder auch Fruganer, Fruitarier, Fructarier, Frutaner, Fruitaner, sich hauptsächlich von Früchten ernähren. Damit leben sie eine besonders strenge Form des Veganismus.

Frutarier, leben und leben lassen

Hinter dieser Philosophie steckt, dass Fructarier ihre vegetarische Lebenseinstellung auch auf Pflanzen beziehen. Sie meiden nicht nur alle Lebensmittel, bei denen Tieren Leid zugefügt wird, sondern auch solche, bei denen Pflanzen Schaden nehmen. In der Konsequenz essen sie hauptsächlich Obst, welche von den Bäumen fällt. Dazu kommt Gemüse, wie Tomaten,  Paprika, Gurken, Zucchini, Auberginen oder Kürbis. Ebenfalls erlaubt sind Nüsse und Samen.

Außerdem gehören Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen oder Soja gehören zum Speiseplan. Ebenfalls erlaubt sind Getreide und Getreideprodukte. Die Begründung dafür ist, dass die Pflanzen bei der Ernte bereits abgestorben seien. Auf Grund der sehr eingeschränkten Ernährung droht Frutariern ein Nährstoffmangel. Wohl auch deshalb ist die Anzahl der Menschen, die diese Ernährung dauerhaft praktizieren, sehr überschaubar.

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