Die Vakuumpumpe VPS01 von bianco di puro

Vakuumpumpe - Bianco di Puro

Kennt ihr das? Ihr habt euch einen wunderbaren grünen Smoothie gemacht und davon noch eine Portion in den Kühlschrank gestellt um ihn später zu genießen. Leider verwandelt sich das gesunde Getränk dann sehr schnell in eine unappetitliche, bräunliche Brühe. Diese trinke ich, da bin ich ganz ehrlich, nicht mehr gern. Der Grund für die Verfärbung ist Oxidation, also die Reaktion der Inhalte mit Sauerstoff.  Besonders gut kann man dies an einem halben Apfel oder eine durchgeschnittene Banane beobachten. Wenn man die eine Zeit lang an der Luft liegen lässt, werden sie rasch braun und unappetitlich. Um dem entgegen zu wirken, gibt es inzwischen, so genannte, Vakuum Mixer, die dem Obst und Gemüse im Mixer den Sauerstoff entziehen. Allerdings können diese Mixer von der Leistung her, meiner Meinung nach, nicht an richtige Hochleistungsmixer heran reichen. Die Lösung des Problems heißt: Vakuumpumpe.

Vakuumpumpe für Hochleistungsmixer

So eine habe ich auf der Rohvolution in Mühlheim am Stand von „bianco di puro“ entdeckt. Eigentlich wollte ich mir dort nur die neuen Mixer anschauen und einen leckeren Smoothie genießen, doch dann wurde die neue Vakuumpumpe vorgeführt. Diese macht aus einem normalen Hochleistungsmixer in wenigen Handgriffen einen Vakuum Hochleistungsmixer. Lange Rede, kurzer Sinn. Die Vakuumpumpe fand den Weg von von der Rohvolution in meine Küche. Ich habe sie natürlich inzwischen ausgiebig getestet und euch dazu ein kleines Video gemacht. Eigentlich sind Test- und Unboxing Videos ja nicht meine Sache, aber in diesem Falle fand ich es ganz sinnvoll zu diesem Artikel auch ein Video zu machen.

Was bekomme ich?

Im Lieferumfang ist erst einmal die Vakuumpumpe mit dem dazu gehörigen Netzteil enthalten. Dazu kommen 2 Adapter für Bianco Mixbehälter und ein Adapter für die 3 Vakuumbeutel, die ebenfalls dabei sind. Außerdem findet ihr eine Bedienungsanleitung in deutsch und englisch. Alle Teile sind hochwertig verarbeitet. Die Pumpe sieht sehr edel aus und liegt hervorragend in der Hand. Die Adapter funktionieren bei mir, im wahrsten Sinne des Wortes, reibungslos. Eine kleine Drehung reicht und die einzelnen Komponenten sind optimal miteinander verbunden. Die Vakuumbeutel sind fest und gut verarbeitet. Auch hier habe ich nichts zu beanstanden. Der Hersteller hat ganz offensichtlich viel Wert auf Qualität gelegt.

Das wurde getestet

Um zu sehen ob es tatsächlich einen positiven Effekt durch die Vakuumpumpe gibt, habe ich drei Smothies gemacht. Einer wurde ganz normal zubereitet, die anderen beiden mit unterschiedlichen Behältern und der Vakuumpumpe. Dabei habe ich einen Smoothie schon vor dem Mixen vakuumiert, den zweiten erst nach der Zubereitung. Zum einen wollte ich so natürlich prüfen ob wirklich alles luftdicht ist. Zum anderen ging es natürlich darum festzustellen, ob sich geschmacklich und von der Optik Unterschiede ergeben würden.

Außerdem habe ich die noch die Vakuumbeutel getestet. Die sind nämlich eine echt clevere Idee. Man kann damit ganz einfach Obst, Gemüse, Nüsse usw. vakuumieren und so konservieren. Damit bekomme ich zusätzlich noch ein handliches Vakuumiergerät, welches man übrigens auch mit Batterien betreiben kann. Das ist möglicherweise besonders für Leute, die gern mal Zelten oder Campen gehen und nicht immer Strom zur Verfügung haben, ganz spannend. Auch hier ging es mir natürlich darum, ob das Vakuumieren funktioniert und ob die Beutel auch nach mehrfachem Gebrauch noch dicht sind.

So lief mein Test

Das Wichtigst zuerst! Alles war und blieb absolut dicht. Die Beutel funktionierten auch nach mehrfachem Vakuumieren einwandfrei und bestanden den Test ohne Probleme. Gleiches gilt für die Adapter auf den Mixbehältern. Der Sauerstoff wurde zügig und zuverlässig entzogen, was man im Video sehr schön am Sprudeln im Behälter sehen kann. Auch beim Mixen selbst entwich keine Luft. Technisch funktionierte also alles ganz vortrefflich.

Die Gretchenfrage war nun, ob das Vakuumieren tatsächlich die gewünschten Effekte erzielen konnte. Schmeckte der Smoothie wirklich besser? Konnte man bei der Optik der Smoothies einen Unterschied erkennen? Blieb der Apfel im Vakuumbeutel länger frisch?

Beginnen wir mit dem Apfel. Dieser sah auch noch nach 2 Tagen fast so aus, wie frisch geschnitten. Auch geschmacklich war alles in bester Ordnung. Test also bestanden! Was machte die Optik unserer Smoothies? Schon nach dem Ausgießen zeigte sich, dass der Smoothie aus dem Mixer ohne Vakuumpumpe etwas dunkler war. Dieser Effekt verstärkte sich immer weiter, nachdem wir die Behälter verschlossen und im Kühlschrank gelagert hatten. Die Smoothies, die mit der Vakuumpumpe zubereitet worden waren, blieben noch sehr lange so, wie wir sie aus dem Mixer gegossen hatten. Auch hier erfüllt das Vakuumieren also seinen Zweck.

Nun zum Geschmack. Hier zeigten sich für mich die größten Unterschiede. Die Smoothies, welche ich mit der Vakuumpumpe zubereitet hatte, schmeckten noch frischer und intensiver als ein „normaler“ Smoothie. Ich hatte das Gefühl die einzelnen Bestandteile erheblich besser schmecken zu können. Auch weitere Vergleiche mit anderen Zutaten kamen zum gleichen Ergebnis. Der Geschmack ist für mich subjektiv einfach besser.

Mein Fazit

Dieses Gerät verwandelt meinen Hochleistungsmixer tatsächlich in einen Vakuum Hochleistungsmixer. Die einzelnen Komponenten sehen edel aus, sind qualitativ hochwertig verarbeitet und sitzen passgenau. Die Handhabung ist einfach und intuitiv. Das Vakuumieren in den Vakuumbeuteln funktioniert so wie es sein soll. Die Luft bleibt draußen und die Lebensmittel länger frisch. Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich die Anzahl der Vakuumbeutel. Hier hätte ich mir ein paar mehr gewünscht, denn gerade Menschen die vegan leben, müssen sich mit den 3 Beuteln auf das Wesentlichste beschränken.

Die Optik der Smoothies bleibt nach dem Mixen länger ansprechend und ein grüner Smoothie ist nach einigen Stunden tatsächlich noch grün und nicht braun. Für mich ist allerdings der bessere Geschmack meiner Smoothies das Wichtigste. Schon dafür hat sich die Anschaffung gelohnt.

 

Im Video wurde folgende Musik verwendet:

Intro: „Heartwarming“
Artist: Kevin Mac Leod, www.incompetech.com
Licensed under Creative Commons: By Attribution 3.0

Video: „Cryin In My Beer“
Artist: Audionautix
Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0

Sag uns Deine Meinung

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.